TERMINE/AKTIVITÄTEN

 
Es kann auch zu kurzfristigen Änderungen insbesondere der Uhrzeit und des Verantstaltungsortes kommen.
Verbindlich sind die Daten der Ausschreibung. Immer kontrollieren!
 

26.02.2026

19.00 Uhr Mitgliederversammlung - Ort Weisen
     
21.03.2026 8:00 Uhr Schussfestigkeits- und Spurlautprüfung in Pröttlin
     
09.05.2026 8:00 Uhr Schweißprüfung in Kuhblank 20/40 Stunden + BP: A+D
     
11.07.2026 10:00 Uhr Wassertest im Revier Wittenberge, Ansprechpartner Jörg Gröning 0162/5297168
     
05.09.2026 8:00 Uhr Schussfestigkeits- und Schweißprüfung 20/40 Stunden + BP: A+D - Forstrevier Karthan
     
10.10.2026 10:00 Uhr Eignung zum Stöbern mit Schwarzwild Karthan + BP: A+F
     
24.10.2026 8:00 Uhr Baueignungsprüfung inkl. Brauchbarkeit (BP: F)
     
03.12.2026 18:00 Uhr Weihnachtsfeier in Weisen
 
Zu den Prüfungs-Gebührenordnung - klick hier -
Impressionen & Bericht vom Übungstag am 01.03.2026 Forsthof Karthan

Für den Übungstag konnte Jörg Gröning erneut Frau Renate Eberts gewinnen. Sie ist u.a. aktives Mitglied der Rettungshundestaffel Prignitz und Leistungsrichterin für den Bereich Rettungshundesport. Sie kann auf viele hoch dotierte nationale und internationale Wettbewerbe zurückblicken, die sie mit ihrer Gruppe mit besten Ergebnissen bestritten hat. Über viele Jahre hat sie mit ihren leistungsstarken Hunden bei Katastropheneinsätzen zur Rettung Betroffener aktiv beigetragen.
12 Gruppenmitglieder mit Teckeln waren am 1.März vor Ort. Frau Eberts zeigte in Absprache mit Jörg zunächst eine Präsentation über den Gehorsam des Jagdhundes gefolgt von Übungen zu diesem Thema. Alle Beteiligten hatten Gelegenheit Fragen zu stellen. Es gab die Möglichkeit Situationen mit dem Teckel vorzustellen, in denen die Kommunikation Mensch - Hund noch zu optimieren ist.
Der gut 70 minütige Vortrag führte uns in das Thema Gehorsam ein und demonstrierte, dass wir mit unseren Gehorsamkeitsübungen im Grunde genommen nur an der „Oberfläche“ kratzen und uns die Wissenschaft ganz umfassend Erklärungen geben kann warum etwas klappt und warum nicht. Ganz ehrlich: Ich konnte dem Beitrag nach etwa 30 Minuten leider nicht mehr richtig folgen, da die Dias teilweise schwer zu lesen waren und die Akustik etwas eingeschränkt war. Außerdem war die Scheune sehr kalt, meine Teckelhündin – die eigentlich ziemlich robust ist und selbst im Winter problemlos schwimmen geht – fing stark an zu zittern, sodass ich sie schließlich auf den Schoß genommen habe. Die Konzentration war weg! Mitgenommen habe ich: Positive Konditionierung! Klare Ansage Lob und Belohnung bei guter Aktion, Übungen regelmäßig wiederholen ohne den Hund dabei zu ermüden. Die Übungseinheiten besonders bei jungen Hunden nicht zu lang wählen! Bestrafung vermeiden, kein Lob kann auch anzeigen, dass die Leistung nicht gepasst hat. Wenn irgend möglich eine Übungseinheit positiv beenden, dass sorgt für Dopamin („Glückshormon“) im Kopf unserer Teckel und stimmt sie positiv und glücklich. Es stärkt die Bindung und motiviert.
Nach dem Vortrag hatte die Hundeführer Gelegenheit Probleme mit ihren Vierbeinern direkt mit Frau Eberts zu besprechen und diese oft auch zu lösen. Dieser Teil des Übungstages war für die Mehrzahl der Teilnehmer der informativste und lehrreichste.
Ein Übungstag für das kommende Jahr ist schon eingeplant und wird sich nach den Erfahrungen des heutigen Tages überwiegend mit praxisorientierten Aspekten der Hund/Mensch Interaktion beschäftigen.
Von allen Teilnehmern ein herzlichen Dank an Frau Eberts!
Weidmannsheil
Günter Marggraf

Impressionen von der Mitgliederversammlung am 26.02.2026 in Weisen
Bericht und Impressionen vom Übungstag im Mühlenholz am 01.02.2026 in Karthan
Wie schon im Januar zeigte sich der Winter von seiner für unsere Region inzwischen fast vergessenen frostigen Seite. Temperaturen um minus 8° Celsius die sich durch den strammen Ostwind wie minus 14° anfühlten. Umso erfreulicher war es, dass sich sechs Gespanne (alles Junghunde) sowie Jörg mit Ilona und Leo wie immer pünktlich um 9:00 Uhr zum Üben am Forsthof trafen. Nach der Begrüßung ging es zügig auf die Karthaner Wiese, wo Unterordnung und Schussfestigkeit in Vorbereitung auf die anstehende Prüfung im März geübt wurden. Schon bei den zwei abgegebenen Probeschüssen zeigten zwei Jungteckel Zeichen der Unsicherheit, diese müssen noch intensiv aber zurückhaltend an das Brechen eines Schusses herangeführt werden. Zwei weiterer Teckel hatten große Schwierigkeiten sich vom Hundeführer zulösen und die geforderten 30 Meter Abstand für die Abgabe des Schrotschusses zu erreichen. Auch für diese Beiden stehen Basisübungen wie Schicken und Heranrufen auf dem Übungsplan der nächsten Wochen. Die verbleibenden zwei Teckelchen hin gegen absolvierten die Übung wie alte Haudegen! Das sah richtig gut aus.
Im Anschluss ging Jörg auf die Spurlautprüfung ein und beschrieb den Prüfungsablauf. In anbetracht der Witterungsverhältnisse waren diese kurz und prägnant, anstehende Fragen wurden beantwortet.
Nach zwei Stunden lösten wir das Treffen auf, durchgefroren ging es Richtung Heimat zum Aufwärmen.
Weidmannsheil
Günter Marggraf

Schon 2025 hatte ich einige grundsätzliche Gedanken zu Anlagenprüfungen (Spurlaut) zu Papier gebracht, ich darf sie hier noch einmal zum Nachlesen einfügen.

Anlagenprüfungen geben uns wichtige Informationen über die genetisch verankerten Merkmale unserer Hunde, die besonders wichtig für die Zuchtlenkung und den Einsatz bei der Jagd sind.
Bei der Hasenspur werden Naseneinsatz, Laut und Spurwille geprüft. Ohne den Hasen zu eräugen soll er die frische Spur mit tiefer Nase ausdauernd, sicher und Laut gebend arbeiten. Dies ist eine große Herausforderung, da die Witterung eines Hasen relativ schwach ist und sich schnell verflüchtigt. Umgebungsbedingungen wie hoher, wechselnder Bewuchs, Trockenheit des Bodens sowie niedrige Temperatur und starke Winde können die Arbeit zusätzlich erschweren.

Wie sieht das in der Praxis aus?
Wir sollten unseren Jungteckeln für die ersten Übungseinsätze die besten Voraussetzungen bieten um diese Hürde zu meistern.
Zunächst darf es nicht zu windig und auch nicht zu trocken sein. So hält sich die Duftspur länger und wird nicht „verweht“. Ein Acker oder Gelände mit niedrigem Bewuchs ist ebenfalls von Vorteil. Nun gilt es einen Hasen zu finden, diesen aus der Sasse zu treten, sich dessen Fluchtverlauf über eine kurze Strecke zu merken und den Teckel auf Spur zu bringen. Wichtig: der Hund darf gemäß der Prüfungsordnung den Hasen nicht eräugen! Der Teckel wird hinter der Sasse angesetzt denn in der Sasse ist die Witterung zu stark. Er würde wenn dort platziert „kleben bleiben“ und die Fluchtspur nicht sicher finden. Hilfreich und erlaubt ist es den Hund mit einer Ablaufleine auf die „richtige Spur“ zu bringen, ihn einige Meter mit derselben zu begleiten und diese dann auslaufen zu lassen. Mit Ziel gerichteten Kommandos lassen sich die Aktionen des Vierbeiners unterstützen.
Hat der Teckel nur wenig oder überhaupt kein Interesse an der Spur ist ein Versuch mit einem sichtigen Hasen zu arbeiten sinnvoll.
Folgt er nun dem Hasen gibt aber nur verhalten oder gar kein Laut, hält man ihn an langer Leine etwas zurück. Der Frust der Beute nicht nachstellen zu können kann im besten Fall den Spurlaut „herauskitzeln“.
Und bitte auch daran denken, dass ein voller Bauch den Spaß am Jagen nehmen kann und träge macht.
Abschließend ist zu resümieren, dass eine erfolgreiche Prüfung der Anlage Spurlaut wie oben beschrieben von vielen Faktoren abhängig ist. Ein bisschen Glück diese zu meistern gehört auch dazu!

Günter Marggraf

Bericht & Impressionen vom Übungstag im Mühlenholz am 04.01.2026

Herrliches Winterwetter bei Temperaturen um – 8°Celsius, vielerorts 15 cm und höher Schnee sowie Glatteis auf den Nebenstraßen machten den Start in die Saison 2026 zu einer ersten Herausforderung. Viele Mitglieder mussten aus diesen Gründen die Teilnahme an dem Übungstag absagen. Letztlich waren fünf Gespanne vor Ort. Hier standen die beiden 6 Monate alten Teckelchen von Christine Beutling und Bertoldt Padberg im Vordergrund des Interesses. Sie tollten voller Lebensfreude im Schnee, zeigten aber in den Gehorsamkeitsfächern schon gute Ansätze.
Jörg Gröning skizzierte nach der Begrüßung in Kürze und gut gelaunt die über das Jahr anstehenden Termine. Weiterhin gab es noch viel Zeit zusammen mit Bernd Halter den Hundeführer Übungstipps und Tricks mit auf den Weg zu geben. Dies beinhaltete im Besonderen das Üben von Spurlaut und Schussfestigkeit (wenn möglich) im eigenen Revier. Ein sehr harmonisches Treffen wurde gegen 11 Uhr beendet.
Am 21 März 2026 wartet die erste große Herausforderung auf den Nachwuchs, die Prüfungen für Schussfestigkeit und Spurlaut stehen an. Bitte denkt an die Anmeldung zur Prüfung bei Jörg (bis zum 16. Januar 2026)!

Horrido für 2026

Günter Marggraf

Text und Impressionen von der Weihnachtsfeier am 04. Dezember 2025 in Weisen

Schnell ist ein Jahr vergangen und so ist es inzwischen Brauch mit einem gemeinsamen Entenschmaus das Jahr ausklingen zu lassen. Der Raum im „Dorfkrug“ war mit 37 Gästen gut gefüllt. Eingerahmt wurde der Abend durch unsere Jagdhornbläser, sie eröffneten den offiziellen Teil des Abends. Jörg nahm die Gelegenheit wahr vor dem Essen ein Resumee für das Jahr 2025 zu ziehen.
Mit Dank an den Vorstand, den aktiven Mitgliedern, den Helfern rund um das Vereinsgeschehen sowie den Revierinhabern die uns mit Bereitstellung von Übungs- und Prüfungsarealen unterstützt haben, begann er seinen kurzen Rückblick.
Die anfängliche Hoffnung mit vielen Teckeln zu üben und auch Prüfungen abzulegen erfülte sich nicht. Aus diversen Gründen zogen viele Teckelführer ihre Anmeldung zu angestrebten Prüfungen zurück. Die schon im November vorgenommene Abfrage für die Prüfungsteilnahmen war in keiner Weise mehr relevant. So war es immer schwieriger Richter für die Prüfungen sicher anzusprechen und einzuplanen. Auch die Teilnahme an unseren sonntäglichen Übungstagen schwächelte. Der Vorstand sah sich gezwungen, dieselben ausfallen zu lassen. Eine Ausnahme war der Übungssonntag im März den die Hundetrainerin Frau Eberts gestalltete. Jörg hat sie auch für das kommende Jahr für einen Termin eingeplant.

Als Konsequenz vieler anstehenden Fragen erfolgte im Juni eine offene Vorstandssitzung. Jörg hatte im Vorfeld erklärt, er würde für einen erneuten Vorsitz in der kommenden Wahlperiode für den Verein nicht mehr zur Verfügung stehen. Er nahm von diesem Vorhaben Abstand weil sich Mitglieder fanden die zusagten, aktiv im Vorstand mitzuarbeiten.

Trotz aller Schwierigkeiten erfolgten im Verlauf des Jahres folgende Prüfungen:

März:  Spurlaut, Schußfestigkeit
Mai: Verbandssschweißprüfung
August: Wassertest, Schußfestigkeit
September: Schweißprüfung (20/40 Fährte)
Oktober: Bauprüfung (für externe Hundeführer aus Mangel an Eigenbeteiligung)

Ausblick und Wünsche für das Jahr 2026
Den Terminplan für 2026 haben alle Teckelführer erhalten, feste Termine sind wie bisher der erste Sonntag im Monat von Januar bis Oktober.
Am 1. März ist Frau Eberts (Hundetrainerin) fest eingeplant.
Prüfungen werden auf Anfragen der Gruppenmitglieder geplant und durchgeführt!
Achtung: keine festen Termine wie bisher sondern Prüfungen erst wenn Teilnahme sichergestellt ist!

Weiter benötigen wir für das kommende Jahr Ideen und Mitarbeit unter anderem für:

unser 25 jähriges Jubiläum,
Vorschläge rund um eine Pilzwanderung (wer, wann und wo
).

Wir wünschen uns Vereinsmitglieder die bereit sind eine Ausbildung zum Richter oder Zuchtwart des DTK anzustreben. Die Last der Vorstandsarbeit sollte auf vielen Schultern verteilt werden, dazu brauchen wir euren Einsatz.

Das Jahr 2026 wird in jeder Hinsicht spannend!

Jörg beendete seinen Rückblick mit dem Wunsch für Alle auf eine besinnliche Weihnachtszeit, Gesundheit, Spaß mit den Teckeln, viel Anblick und Weidmannsheil sowie einen guten Start in das Jahr 2026!

Verbandsschweißprüfung 20/40 Stunden der Teckelgruppe Perleberg am 13. September 2025 im Revier Kuhblank

Am frühen Sonnabendvormittag trafen sich vier Suchengespanne zum Ablegen der Schweißprüfung 40 Std. am Hof von Gerold Zemelka in Kuhblank. Schnell waren die Formalien erledigt und Jagdhörner riefen zur Sammlung der Jäger. Prüfungsleiter Holger Parlowski unterstützt von Sabine Höhns und Frank Wassilewsky erläuterte den Prüfungsverlauf.
Alexander Genz mit Eyk vom Falkenblock arbeitete als erstes Gespann eine 40 Stundenfährte gelegt mit dem Fährtenschuh. Nach Aussagen der Richter bewältigte Eyk die Fährte erfolgreich in rekordverdächtiger Zeit. Danach folgten gemäß der Auslosung die Gespanne für die 40 Std. Fährten. Ebby vom Falkenblock, Quana della val Vezzono und, Yulchen vom Schloss Grimbart zeigten hervorragende Leistungen, wobei Yulchen durch ihre ruhige konzentrierte Arbeit besonders überzeugte. Alle Wundbetten und Verweiserpunkte wurden von ihr deutlich angezeigt.
Schon gegen 11:00 Uhr waren Richter und Gespanne wie schon im Mai auf dem Rückweg zum Hof von Gerold. Während die Richter intensiv an der Auswertung der gezeigten Leistungen arbeiteten wurde der Grill angeworfen und leckere Würste vorbereitet. Kombiniert mit Salaten, Brot sowie Getränken wurden alle zur vollen Zufriedenheit beköstigt. Mit Jagdhornsignal wurde zum Verkünden der Ergebnisse und zur Übergabe der Urkunden gerufen. Die Richter erläuterten die Bewertungen ausführlich und gaben ihre Eindrücke und Ratschläge zur Fährtenarbeit der Gespanne ab. Sie lobten ausdrücklich die hervorragende Arbeit aller Gespanne. Mit Dank an das Richterteam sowie Gerold und Familie, die perfekt für das leibliche Wohl sorgten und bei der Vorbereitung rund um die Prüfung geholfen haben, beendeten wir den offiziellen Teil. Nun mundeten die Würstchen bei netten Gesprächen in der Runde. Gegen 13:00 machten sich die ersten Teilnehmer auf den Heimweg. Hier noch einmal herzlichen Dank an alle Helfer die diesen Prüfungstag ermöglicht haben.
Waidmannsheil
Günter Marggraf

20 Stunden Fährte    
Eyk vom Falkenblock Alex Genz 1. Preis
     
40 Stunden Fährte    
Ebby vom Falkenblock Bernd Halter 1. Preis
Quana della val Vezzeno Kerstin Stürmer 1. Preis
Yulchen vom Schloss Grimbart Günter Marggraf 1. Preis (TS)
Bericht und Impressionen vom Übungstag am 07.09.2025 im Revier Karthan

Acht Gespanne trafen sich an diesem sonntäglichen Übungstag. Sie starteten in Karthan am Schwarzwildgatter um unter Anleitung von Jörg Gröning zu arbeiten. Sechs Junghunde nutzten die Gelegenheit um erstmalig und noch mit sicherem Abstand zu den Sauen dieselben zu sehen und zu wittern. Zwei weitere Gespanne übten danach im Gatter. Trotz intensiver Unterstützung durch die Hundeführer benötigten die Teckel viel Zeit um die Sauen zu finden. Am Schwarzwild selbst waren sie dann noch unsicher und zurückhaltend und verbellten die Schwarzkittel nicht.
Der zweite Teil des Übungsvormittages fand im Mühlenholz statt. Jörg und „Chefteckel“ Leo demonstrierten den Jungteckelführern die ersten wichtigen Übungen zum Gehorsam. Schicken und heranrufen sowie Leinenführigkeit im Bestand waren das Thema. Schrotschüsse, abgegeben in deutlicher Entfernung, komplettierten die Lektionen und wurden von den Jungteckeln ohne Probleme akzeptiert.
In der Abschlußbesprechung des Vormittages wies Jörg Gröning darauf hin das gerade im Welpenalter der Spieltrieb unserer Kleinen genutzt werden sollte um frühzeitig die für den Einsatz im Jagdbetrieb notwendigen Anforderungen zu lernen. Er beendete den Übungstag mit dem Hinweis, dass der Vorstand im November zusammentreten wird um für die Gruppe (mit erfreulich vielen Jungteckeln) den Übungs- und Prüfungsplan für das Jahr 2026 zu erstellen.
Waidmannsheil
Günter Marggraf

Schweißprüfung 20/40 Stunden und Brauchbarkeitsprüfung Teil A, D Land Brandenburg am 6.September 2025 in den Revieren Karthan und Kuhblank

Es ist inzwischen schon „Routine“ die Fährten für die 20 und 40 Stunden Schweißprüfungen in den Revieren Karthan und Kuhblank zu legen. Auch an diesem Wochenende wurde so verfahren. Gerold Zemelka und Jörg Gröning bereiteten die Fährten vor.
Am Sonnabend um 7:30 Uhr trafen sich Prüfungsleiter, Richter, Helfer und 6 Gespanne um nach Jagdhornklang und Erledigung der notwendigen Formalien die Prüfungen abzulegen. Frau Sabine Höhns (Obfrau), Kerstin Stürmer und Jutta Augustynowicz richteten diese Prüfungen.
Gestartet wurde mit den 40 Stundenfährten im Revier Kuhblank. 100 Punkte erhielt das Gespann Frida vom Gadower Wald und Peter Sültmann, sie arbeiteten die Fährte perfekt! Gerold Zemelkas mit Hedi vom Falkenblock hatte ebenfalls keine Probleme und meisterte die Fährte mit einer Gesamtpunktzahl von 100. Jup von der Ilkahöhe mit Rolf Weißbach hatten bei ihrem Einsatz etwas mehr Mühe, das Gespann erhielt 57 Punkte.
Nach einer Kaffeepause ging es im Revier Karthan weiter. Günter Marggraf mit Bihra vom Gartower See versuchten sich als erste auf der 20 Stundenfährte. An diesem Tag klappte die Teamarbeit nicht. Am zweiten Wundbett war Bihra nicht zu bewegen die getupfte Fährte weiter aufzunehmen. Viel zu interessant war eine Verleitfährte, der sie immer wieder nachging. Es folgte die Wurfschwester Bella vom Gartower See mit Führer Andreas Brademann. Sie erhielten für ihre Arbeit 92 Punkte. Als letzter ging Stephanie Schröders Hauke vom Falkenblock mit Führer Norbert Schröder (Stephanies Vater) auf die Fährte. Sie beendeten die Arbeit mit 57 Punkten. Zügig ging es weiter. Die Brauchbarkeit der Fachgruppe A wurde geprüft. Alle angetretenen Gespanne zeigten zufriedenstellende bis sehr gute Leistungen. Ihnen konnte somit der Gehorsamkeitsteil A anerkannt werden.
Danach erfolgte die Auswertung der gezeigten Leistungen. Der Grill wurde angefeuert und leckere Würste und Koteletts vorbereitet. Kombiniert mit Salaten, Brot sowie Getränken wurden alle zur vollen Zufriedenheit beköstigt.
Es folgte im Anschluss – eingerahmt von Hörnerklang – die Ausgabe der Urkunden mit kurzen Erläuterungen und abschließenden Worten des Prüfungsleiters. Überwiegend zufrieden mit den gezeigten Leistungen und Bewertungen sowie Dank an die vielen helfenden Hände wurde der Prüfungstag beendet.
Waidmannsheil
Günter Marggraf

Brauchbarkeit Teil A, D    
Alfons vom Wutzkehof Peter Dietrich A bestanden
Bihra vom Gartower See Günter Marggraf   A bestanden
Bella vom Gartower See Andreas Brademann D bestanden
Jup von der Ilkahöhe  Rolf Weißbach A, D bestanden
Hauke vom Falkenblock Norbert Schröder A, D bestanden
     
40 Stunden Fährte    
Frida vom Gadower Wald Peter Sültmann   1. Preis 100 Punkte (TS)
Hedi vom Falkenblock Gerold Zemelka    1. Preis 100 Punkte
Jup von der Ilkahöhe  Rolf Weißbach        3. Preis   57 Punkte
     
20 Stunden Fährte    
Bihra vom Gartower See  Günter Marggraf  n.B.
Bella vom Gartower See Andreas Brademann 1.Preis 92 Punkte
Hauke vom Falkenblock Norbert Schröder  3.Preis 57 Punkte

Üben lohnt sich! Erfolgreiche Anlagenprüfung „Wa.T.“ im Revier Wittenberge am 24. August 2025

Irgendwie fühlt sich dieser Sonntagmorgen (9:30 Uhr) nicht wie ein Prüfungstag an. Strahlender Sonnenschein, stahlblauer Himmel und eine fühlbar kühle Temperatur, die sich im Verlauf des Vormittages von 13 auf 19 Grad hoch arbeitet. Heute sollen unsere Teckel beweisen, dass sie durchaus in der Lage sind z.B. Enten aus einem Gewässer zu apportieren. Die 5 Prüfungsgespanne sind früh gut gelaunt am Treffpunkt Parkplatz Wahrenberger Fähre eingetroffen. Auch Jörg Gröning (Prüfungsleiter) und Ilona sind vor Ort. Zügig werden die Ahnentafeln eingesammelt, die Impfausweise kontrolliert sowie die Finanzen geregelt und danach die Reihenfolge der Prüflinge ausgelost, Leonie Engels hilft dabei (das erste? Mal auf der Prüferseite). Bernd Halter (Richter des DTK) trifft ein und Holger Galonska (Richter des JGHV) signalisiert, dass er schon in der Nähe der Wasserstelle wartet. Los geht es in Micky Müllers Revier - noch einmal Weidmannsdank für die Bereitstellung desselben. Mit Hörnerklang wird die Prüfung eingeleitet und durch Jörg (Prüfungsleiter) und Richterobmann Bernd Halter nach der Begrüßung in Kürze erläutert. Schnell werden die Teckel danach anhand ihrer Chips identifiziert und los geht es mit der ersten Kandidatin. Richter, Prüfungsleiter und der Schütze (Gerald Lemke mit bleifreien Schroten) stehen bereit und Bihra vom Gartower See zittert vor Aufregung. Jörg wirft die Ente, der Schuss bricht und die Teckelhündin jagt Richtung Wasser, springt mit einem Riesensatz in dasselbe und apportiert zügig die Ente. Eindrucksvoll und einfach schön zu sehen mit welchem Eifer unsere Teckel bei der Arbeit sind. Und zügig geht es weiter. Fiene, Bella, Rasant und Hauke zeigen ebenfalls perfekte Wasserarbeit, sodass es nach einem kleinen Ortswechsel schnell an die Auswertung geht. Die Teckel entspannen und die Hundeführer stärken sich an den von Ilona vorbereiteten Brötchen, Kaffee und dem Pflaumenkuchen (Dank an Jörg der am Vortag unorthodox für die Pflaumen gesorgt hat). Mit dem Jagdhornsignal Flugwild tot wird zur Urkunden- und Ahnentafelübergabe gerufen. Alle Teckel haben die Prüfung ohne Einschränkungen und mit voller Punktzahl bestanden. Bernd Halter lobt bei abschließenden Worten die sichtbar gute Vorbereitung der Teckel auf die Prüfung.
Die Hundeführer danken den Richtern für ihren Einsatz, der Lob geht auch an Jörg für die wie immer gut organisierte Prüfung. Ilonas Einsatz wurde hervorgehoben – sie hat sich auch zu dieser Prüfung wieder um das leibliche Wohl aller gekümmert und „nebenbei“ für die Photodokumentation gesorgt. Jagdhornsignale beenden den erfolgreichen Vormittag.
Das Ergebnis in der Reihenfolge der Auslosung, alle Teckel haben die Prüfung mit voller Punktzahl bestanden:

Bihra vom Gartower See

Günter Marggraf (TS)
Facy2 vom Schöbenberger Busch (Fiene) Peter Hofmann
Bella vom Gartower See Andreas Brademann
Rasant vom alten Friedrich (Räuber)      Anton Heine
Hauke vom Falkenblock    Stephanie Schröder

Weidmannsheil
Günter Marggraf

Übungstag „Brauchbarkeit“ und Generalprobe „Wassertest“ am 03. August 2025

Ziel der Ausbildung unserer Hunden ist das Erlangen einer gesetzeskonformen Bestätigung der Brauchbarkeit (siehe Verordnung über die Feststellung der Brauchbarkeit von Jagdgebrauchshunden in Brandenburg vom 14.09.2005). Ohne diese darf der Hund nicht bei „offiziellen“ Jagden eingesetzt werden.
Der aktuelle Übungstag gab Jörg die Gelegenheit, die Basisanforderungen wie Schicken und Zurückrufen unter Abgabe eines Schusses, Standtreiben und Leinenführigkeit im Bestand zu erläutern und im Anschluss daran zu üben. 11 Gespanne trafen sich vor Ort in Karthan. Die Gruppe zeigte eine erfreuliche Mischung von Teckeln im Welpenalter bis hin zu erfahrenen Profis (8 Wochen – 7 Jahre). Im Mühlenholz demonstrierte Jörg unterstützt von Bernd Halter die einzelnen Gehorsamsteile der Fachgruppe A, B und C Jörg und betonte bei den Übungen immer wieder die Notwendigkeit, diese Teile der Brauchbarkeit konsequent mit den Teckeln zu arbeiten. Wie oben erwähnt ist ohne die bestandene Prüfung ein Einsatz im Jagdbetrieb nicht möglich. Im Großen und Ganzen lief es zufrieden stellend. Es war aber ersichtlich, dass einige Hunde bei dem einen oder anderen Übungsteil noch Ausbildungsbedarf hatten.
Der zweite Teil des Übungstages fand an der Elbe statt. Erneut ermöglichte uns Micky Müller in seinem Revier an einer der vielen elbnahen Wasserstellen zu üben. Letztendlich war es die Generalprobe für den Wassertest am 24. August. Die zwei anwesenden Aspiranten für denselben bestätigten ihre Prüfungstauglichkeit.
Am 24. August werden voraussichtlich vier Teckel aus unserer Perleberger Gruppe zur Prüfung antreten. Neben zwei „Profis“ die wohl schon mit Schwimmhäuten zwischen den Zehen gewölft wurden und sich wie Otter im Wasser bewegten haben wir es mithilfe gemeinsamer Übungsaktivitäten geschafft, aus den anderen beiden anfänglich lustlosen „Warmduschern“ wasserfreudige Teckel zu formen, die zuletzt aus dem nassen Element gar nicht mehr herauswollten. Dazu hatte sich spontan eine Interessensgruppe „Wassertest“ zusammengetan die sich mehrfach traf und konzentriert auf die Prüfung vorbereitete. Alle blicken der Prüfung mit Freude und Spannung entgegen.
Alle anderen Gespanne die mit zur Elbe gekommen waren hatten Gelegenheit Kontakt mit Wasser und Ente aufzunehmen. Alle hatten viel Spaß. Die Gruppe löste sich gegen 13:00 Uhr auf, es gab die Gelegenheit entspannt zu plaudern, Fragen und Themen nicht nur rund um die Teckelei anzusprechen.

Weidmannsheil
Günter Marggraf

Übungstag „Wassertest“ am 06. Juli 2025

Treffpunkt 9:00 vorm großen M. in Wittenberge! 6 Gespanne die sich um diesen Übungstag intensiv bemüht hatten sowie Jörg und Ilona waren pünktlich vor Ort. Los ging es in das rechtselbische Revier von Micky Müller (Weidmannsdank für die Möglichkeit dort üben zu dürfen) bei Sonne und sommerlichen Temperatur um 22°C. Jörg Gröning hatte in den Tagen zuvor sicherheitshalber kontrolliert ob der Wasserstand in den Wasserstellen für unseren Einsatz noch ausreichend war. Im Gegensatz zum letzten Jahr waren diesmal alle Teilnehmer hoch motiviert bei der Sache! Enten waren in ausreichender Zahl und Größe verfügbar sowie auch Gänseschwingen und eine Reizangel. Flinten und bleifreie Schrote lagen bereit.
Ziel dieses Übungstages war es die Wasser- und Apportierfreude der Teckel einzuschätzen und zu ermitteln, welche Kandidaten in diesem Jahr für den Wassertest zu melden wären.
Jeder Teckel hatte zunächst die Möglichkeit sich ganz stressfrei dem Wasser zu nähern. Das geschah in folgenden Varianten: Geralds Siggi war nicht wirklich für das Wasser zu begeistern, er hatte aber bisher dazu auch keine Gelegenheit gehabt. Marcel musste sozusagen den ersten Schritt (ins Wasser) machen um seine Holly in dasselbe zu locken – dann war aber der Bann gebrochen und die Wasserfreude da. Peters Fiene war hormonell bedingt entschuldigt, sie befand sich am Ende ihrer Läufigkeit. Sie war entgegen ihrem Normalverhalten lustlos. Auch durfte sie (um ungeplanten Nachwuchs zu verhindern) nur an dem benachbarten Gewässer üben (ca. 20 Meter entfernt). Stephanies Hauke zeigte fortgeschrittenen Einsatz, Wasser war für ihn kein Problem. Ordentlich arbeiteten Antons Rasant sowie meine Bihra. Beide hatten schon deutlich erkennbar ausreichende Erfahrungen mit der Wasserarbeit.  
Unter Anleitung von Jörg und engagierter Hilfe untereinander vergingen die nachfolgenden Stunden wie im Fluge. Am Ende des Übungstages sah es wie folgt aus:
Sichere Kandidaten für den Wassertest waren Rasant und Bihra. Hauke muss noch etwas an seiner sicheren Schussakzeptanz im Wasser arbeiten, das wird er aber erreichen.
Holly hatte zum Ende des Vormittages immer größeren Spaß beim Entenapportieren. Als dann aber zum Schluss beim Werfen der Ente in das Wasser der Schuss brach war sie zum Bergen der Beute nicht mehr zu bewegen. Für Holly steht jetzt das Erlangen der Schussfestigkeit am/im Wasser ganz im Vordergrund.
Peter deutete an, dass er seine Fiene so lustlos und desinteressiert nicht kennt. Bei der nächsten Gelegenheit und „normalem“ Hormonstatus wird sich zeigen was in ihr steckt!
Der kleine Siggi nahm zum Ende hin die (Krick-) Ente an, mit zugewandter Geduld und regelmäßigem Üben wird Gerald ihn auch in das Wasser bekommen. Wir alle werden ihn dabei unterstützen.
Alle Teckel und Hundeführer hatten Gelegenheit zu üben, auszuprobieren oder Gelerntes zu festigen. Zu abschließenden Gesprächen fanden wir uns bei Stephanies Gefährt ein. Sie hatte Fingerfood und kühle Getränke mitgebracht (sehr lecker, Danke). Offene Fragen wurden diskutiert und beantwortet. Es bestand Einigkeit einen erneuten Übungstag zum Wassertest zeitnah durchzuführen um Erarbeitetes zu festigen bzw. weiter auszubauen. Wir werden uns kümmern!
Danke an Jörg für seine Erläuterungen und Hilfe rund um den Wassertest sowie an Ilona für die Photodokumentation.
Weidmannsheil
Günter Marggraf

PS: Stephanie hat liebevoll für jeden Teckel eine Schultüte mit vielen leckeren Spezialitäten vorbereitet und verteilt! Ich denke alle Teckel bedanken sich und sagen: weiter so!

Resümee der Vorstandssitzung der Teckelgruppe Perleberg vom 01.Juni 2025 auf dem Forsthof Karthan

Der Vorstand lud für den 1.Juni 2025 zu einer Vorstandssitzung der Teckelgruppe ein. Angesprochen waren alle Mitglieder der Gruppe. Zur Diskussion standen:

  1. Neuwahl/- Besetzung der Positionen im Vorstand 2026.
  2. Wie Umgehen mit den rückläufigen Teilnehmerzahlen an den Übungstagen und Prüfungen.
  3. Verleihung der Verdienstnadel in Gold mit entsprechender Urkunde des DTK 1888 e.V. an unseren Vorsitzenden Jörg Gröning für seinen Einsatz im DTK und unserer Gruppe.

1.) Ich muss gestehen, dass wir bei der Vorbereitung des Treffens in Bezug auf die Teilnehmerzahl eher pessimistisch waren. Umso erfreulicher war es dann, dass sich eine kleine aber aktive Anzahl von Gruppenmitgliedern vor Ort einfand von denen zwei für die Arbeit im Vorstand kandidieren wollen. Die Bereitschaft der Zwei zur verantwortlichen Mitarbeit bewog Jörg Gröning daraufhin sich 2026 noch einmal als 1. Vorsitzender für die Gruppe zur Wahl zu stellen.

2.) Die Übungstage am 1. Sonntag eines jeden Monats (bis Oktober) werden wieder stattfinden. Jeder Teckelfreund soll die Möglichkeit bekommen seinen Vierläufer optimal auszubilden. Die erfahrenen Mitglieder sollen sie dabei in jeder Form unterstützen. Jeder Hundeführer soll an den Übungstagen für die anstehende Gebrauchsprüfungen so gut informiert werden, dass er im eigenen Revier sinnvoll üben und sich für anstehende Tests vorbereiten kann.
Zu den anstehenden Übungstagen wird jeweils eine Mail bezüglich Ort, Zeit und Thema verfasst. Teilnehmer an den Übungstagen sollten ihr Kommen bestätigen um die Vorbereitungen auf z.B. Prüfungen so optimal wie möglich zu gestalten.
Der Vorstand würde Themenwünsche aus der Gruppe sehr begrüßen.

3.) Der Einsatz von Jörg Gröning für unsere Gruppe und den DTK 1888 e.V. wurde durch den Vorsitzenden des Landesverbandes Brandenburg 2000 e.V. Klaus Joseph mit der „Verdienstnadel des DTK in Gold“ gewürdigt. Die Ehrung erfolgte schon am 13.April dieses Jahres im Rahmen der Mitgliederversammlung des Landesverbandes Brandenburg 2000. Ich habe dort die Urkunde und Nadel in Vertretung für Jörg in Empfang genommen und die Vorstandssitzung in Karthan genutzt diese in aller Form an Jörg weiter zu geben.

In Zusammenschau der geführten Gespräche sieht der Vorstand (insbesondere auch Jörg Gröning) die Zukunft unserer Teckelgruppe positiv. Liebe Teckelfreunde nutzt die Übungsangebote intensiv und macht Vorschläge die uns helfen, die Ausbildung unserer Jagdgefährten noch effektiver und interessanter zu gestalten.

Weidmannsheil

Günter Marggraf

Im Namen des Vorstandes

Verbandsschweißprüfung 20/40 Stunden der Teckelgruppe Perleberg am 31.Mai 2025 im Revier Kuhblank

Am frühen Sonnabend Vormittag trafen sich vier Suchengespanne zum Ablegen der Schweißprüfung 20 bzw. 40 Std. am Hof von Gerold Zemelka in Kuhblank. Schnell waren die Formalien erledigt und Jagdhörner riefen zur Sammlung der Jäger. Prüfungsleiter Holger Parlowski unterstützt von Kerstin Stürmer und Bernd Halter erläuterte den Prüfungsverlauf. Gemäß der Auslosung arbeiteten zuerst die Gespanne für die 40 Std. Fährte. Beide Teams zeigten hervorragende Leistungen. Danach folgte die Arbeit auf der 20 Std. Fährte. Hier hatte das Gespann Yulchen vom Schloss Grimbart mit Günter Marggraf einen Rückruf, die Hündin zeigte aber ansonsten eine untadelige Arbeit. Ich muss gestehen, dass ich durch meine Ungeduld den Ruckruf meiner Teckelin zu verantworten habe! Pardon Yulchen! Das zweite 20 Std. Gespann hatte keine Probleme und kam schnell zum Stück. Die Richter konstatierten, dass sie von den Teckeln ordentlich gefordert wurden und in Schweiß kamen. So waren Richter und Gespanne schon kurz nach 11:00 Uhr auf dem Rückweg zum Hof von Gerold. Während die Richter intensiv an der Auswertung der gezeigten Leistungen arbeiteten wurde der Grill angeworfen und leckere Würste vorbereitet. Kombiniert mit Salaten, Brot sowie Getränken wurden alle zur vollen Zufriedenheit beköstigt. Mit Jagdhornsignal wurde zum Verkünden der Ergebnisse und zur Übergabe der Urkunden gerufen. Die Richter erläuterten die Bewertungen ausführlich und gaben ihre Eindrücke und Ratschläge zur Fährtenarbeit der Gespanne ab. Mit herzlichen Dank an das Richterteam sowie Gerold und Familie, die für das leibliche Wohl sorgten und bei der Vorbereitung rund um die Prüfung geholfen haben, beendeten wir den offiziellen Teil. Nun mundeten die Würstchen bei netten Gesprächen in der Runde. Gegen 13:00 machten sich die ersten Teilnehmer auf den Heimweg. Hier noch einmal herzlichen Dank an alle Helfer die diesen Prüfungstag ermöglicht haben.
Waidmannsheil

Günter Marggraf

40 Stunden Fährte
Edgar vom Falkenblock                    Kevin Zabel                           1.Preis             TS
Eyk vom Falkenblock                       Alex Genz                             1.Preis

20 Stunden Fährte
Gero vom Falkenblock                     Rudi Schwarz                        1.Preis             TS
Yulchen vom Schloss Grimbart         Günter Marggraf                    2.Preis

Auf der richtigen Fährte; Übungstag am 6. April 2025 in Karthan

Kühl, sonnig, trocken, so begann der April 2025. Thema des Übungstages Schweissarbeit. Treffpunkt wie immer um 9:00 am Forsthof Karthan. Die Zahl der interessierten Mitglieder war bedauerllicherweise überschaubar.
Nach Begrüßung durch Jörg wurden die Urkunden der zweit- und drittplazierten besten Gebrauchsteckel 2024 der Gruppe Perleberg an die Hundeführer überreicht, Kevin Zabel mit Edgar vom Falkenblock (897 Punkte) sowie Leonie Engels mit Cirilla W. vom Eisenstein (399 Punkte). Bernd Halter mit Ebby vom Falkenblock (1214 Punkte) hatte seine Auszeichnung schon bei der Mitgliederversammlung im Februar erhalten. Für alle ein kräftiges Weidmannsheil dafür!

Nun ging es weiter mit einem Intensivkurs für die als nächstes anstehenden Prüfungen „Schweissfährte“. Jörg Gröning nahm sich alle Zeit, Theorie und Praxis des Legens einer künstlichen Wundfährte zu erläutern. Dazu gehörten zunächst das Auflisten der benötigten Materialien (Schweiß – für die Übungsfährte Rinderblut, Behälter, Tupfstock, Schnitthaar). Danach erklärte er das Legen einer künstlichen Schweissfährte in der Praxis. Er beschrieb das Anlegen des Anschusses mit anfänglich reichlich Rinderblut und Schnitthaar. Dann das effektive Tupfen mit dem Tupfstock, wobei die Verletzung des Bodens wichtig ist um ein für die Hundenase interessantes Duftgemisch zu produzieren (die Bodenbakterien zersetzen den Schweiß). Die hier beispielhaft angelegte Fährte hatte eine Länge von ca. 800 m mit vier Wundbetten. Die Fährte hatte eine Standzeit von einer knappen Stunde und ich hatte die Möglichkeit mit meiner 7 Monate alten Hündin Bihra vom Gartower See diese unter den kritischen Augen von Jörg zu arbeiten. Ihn begleitete Peter Dietrich, der mit seinem Jungteckel zum Übungstag gekommen war. Jörg kommentierte die Arbeit von Bihra. Dazu gehörten neben Aufzählen der notwendigen Ausrüstung wie Halsung (alternativ ein Geschirr) sowie Schweissriemen die Herangehensweise und Arbeit auf der Rotfährte vom Ansetzen am Anschuß bis hin zum Loben nach erfolgreicher Arbeit am Ende der Fährte. Auch auf das Mitführen von Wasser zum Anfeuchten der Nase bzw. Trinken wies er ausdrücklich hin. Meine junge Hündin zeigte sich von ihrer besten Seite. Nach etwas unkonzentriertem, nervösen Beginn (es war ihre erste „richtige“ Schweissfährte) lief sie wie auf Schienen in sauberen Tempo die Fährte ab.

Der Übungstag endete gegen 12:00 Uhr. Ein großer Dank geht an Jörg für seinen Einsatz für die Gruppe. Schade das nur so wenige Gruppenmitglieder die Gelegenheit zum Fragen und Üben wahrnahmen.
Waidmannsheil
Günter Marggraf

„Vom Winde verweht!“ Schussfestigkeits- und Spurlautprüfung am 22.03.2025 im Revier Pröttlin

Schon um 7:45 Uhr standen Prüfungsleiter Jörg Gröning sowie die gemeldeten fünf Gespanne zu der oben genannten Prüfung in den Startlöchern. Der Papierkram war erledigt die Reihenfolge ausgelost. Nach Begrüßung und Vorstellung der Prüfer, erfolgte eine kurze Beschreibung des Prüfungsablaufes. Dann ging es zügig ins Revier. Mario, der Revierinhaber, war sehr zuversichtlich den Gespannen ausreichend und schnell Hasen bieten zu können. Er sollte recht behalten!
An der Feldkante aufgereiht standen die Gespanne für die Probeschüsse bereit; die Teckel reagierten total entspannt, kein Laut war zu hören. Im Fünfminutentakt wurden die Vierbeiner aufgerufen, geschickt und nach zwei Schrotschüsse wieder heran gerufen. Nach nicht einmal 20 Minuten hatten alle diesen Teil des Prüfungstages erfolgreich absolviert.
Jetzt ging es auf die Hasen. Auf dem Feld registrierten wir jetzt den zunehmend stärker werdenden böigen Ostwind. Auf dem Thermometer standen zwar 6°C, gefühlt war es aber deutlich kälter. Es war jetzt schon nicht mehr möglich die Hasen mittels Wärmebildkamera zu orten. Also wurde in langer Reihe über das Feld in alter Sitte gearbeitet. Das Glück war uns hold, innerhalb von weniger als zwei Stunden hatten alle Hunde die Möglichkeit ihre Arbeit an den Hasen zu zeigen. Trotz der für die Nasenarbeit widrigen Verhältnisse wie trockene Vegetation, böiger starker Wind sowie ansteigende Temperaturen gab es keine Ausfälle. Alle Teckel bestanden die Prüfung im II. Preis mit Punktwertungen von 75 bis 90 Punkten. Diese Leistung ist umso bemerkenswerter als es sich bei den fünf Teckeln durchweg um Junghunde in einem Alter zwischen sechs und 12 Monaten handelte. Von der Möglichkeit das Ergebnis durch einen weiteren Hasen zu verbessern musste wegen des immer stärker auffrischenden Windes abgesehen werden. So versammelten wir uns zu einem Zwischenstopp am Feuerwehrhaus. Ilonas Kuchen, Schmalzstullen und Kaffee mundeten wie immer trefflich - danke dafür. Im Gespräch hörten wir dann, dass andere Gruppen einige Kilometer mehr Laufstrecke und wohl zwei Prüfungstage benötigten um an das Ziel zu kommen. Wir vier „älteren Knaben“ und der jüngere Erstlingsführer waren nicht unglücklich, dass an unserem Prüfungstag alles so unkompliziert und flott erledigt war.
In unserem kleinen Stammlokal im Ort wurden die Prüfungsergebnisse zu Papier gebracht und den Hundeführern anschließend mit Weidmannsheil überreicht. Bei Erbsensuppe mit Bockwurst und entspannten Gesprächen rund um den Prüfungstag klang derselbe aus. Unser Dank gilt Jörg Gröning für die perfekte Organisation des Tages, an Mario für die Bereitstellung des Reviers und den Richtern Dagmar Jacobs, Frank Wein und Jens Höger für die objektiven Wertungen.

Weidmannsheil und Horrido
Günter Marggraf

Name des Hundes

Besitzer

Punkte

Preis

Ares vom Dianaberg

Thorsten Seefeldt

88

II.

Elli vom Zehnsberg

Hinrich Tuttas

75

II.

Facy 2 vom Schöbendorfer Busch

Peter Hofmann

75

II.

Hanni vom Arendseer Bruch

Klaus Lemke

90

II.

Bihra vom Gartower See

Günter Marggraf

90

II.

Theorie und Praxis der Hundeausbildung, Übungstag am 02.03.2025 in Karthan

Es ist immer von Vorteil eigene Erfahrungen und Meinungen bezüglich der theoretischen und praktischen Hundeausbildung mit kompetenten Personen anderer (nicht jagenden) Disziplinen zu diskutieren.
Jörg Gröning konnte hierfür Frau Renate Eberts gewinnen. Sie ist u.a. aktives Mitglied der Rettungshundestaffel Prignitz, Leistungsrichterin für den Bereich Rettungshundesport. Sie kann auf viele hoch dotierte nationale und internationale Wettbewerbe zurückblicken, die sie mit ihrer Gruppe mit besten Ergebnissen bestritten hat. Über viele Jahre hat sie mit ihren leistungsstarken Hunden bei Katastrophen zur Rettung der Betroffenen aktiv beigetragen.
Ganz entspannt begannen wir nach der Begrüßung und Vorstellung der Referentin durch Jörg mit den gewohnten Übungen zur Unterordnung. Anwesend waren 10 Teckel im Alter von 4 Monaten aufwärts. Die Aktionen der Teckel und Hundeführer wurde aufmerksam beobachtet. Frau Eberts intervenierte jetzt schon, beantwortete Fragen und gab praktische Hilfestellung bei Problemen. Praxisorientiert, kompetent, mit ruhiger Hand und Geduld brachte sie schnell Ruhe in die Gruppe.
Nachdem dieses geglückt und alle anstehenden Fragen beantwortet waren, ging es in den zweiten Teil des Treffens. In ihrem Vortrag führte sie zentrale Aspekte zur Theorie des Hundetrainings aus. Sie sprach insbesondere die Themen der bewussten und unbewussten Reaktionen unserer Vierbeiner an und in welchem Rahmen man diese zum Beispiel für das Konditionieren nutzen kann. Die verbale Belohnung und das Lob mittels Clicker wurden angesprochen.
Wer sich schon einmal intensiver mit der Theorie der Hundeausbildung beschäftigt hat kann nachvollziehen, dass dieses nur ein Einstieg in das umfangreiche Thema der Hundepsychologie sein kann. Der Vortrag sollte auch das Interesse wecken sich mit diesem Thema zu beschäftigen.
In der nachfolgenden Stunde nahmen wir das Gruppentraining wieder auf. Auch jetzt gab Frau Eberts praktische Hilfestellung und Tipps zur Verbesserung der Zusammenarbeit von Hund und Hundeführer. Die Zeit verstrich schnell, sodass gegen Mittag alle den Heimweg antreten konnten.
Im Nachgespräch vereinbarten Frau Eberts und Jörg einen Folgetermin der als mögliches Thema „alles rund um die Fährtenarbeit“ beinhalten könnte.
Der Hintergrund für diese Themenauswahl sind die Anforderungen, welche von den Hunden im Rettungshundesport verlangt werden. Sie sind vergleichbar mit den Leistungen, die von unseren Teckeln bei den jagdlichen Prüfungen gefordert werden. Die Anforderungen an die Hunde für den Rettungshundesport sind sehr anspruchsvoll. Die Hunde werden in der Nasenarbeit sowie Unterordnung und Gewandtheit geschult. Insbesondere die Nasenarbeit – Fährtenarbeit spielen eine zentrale Rolle in der Ausbildung. Gute Leistungen bei Fährtensuche, Flächensuche, Trümmersuche, Mantrailing, Lawinensuche und Wasserrettung sind gefordert.
Besonders bei dem Themenkomplex Nasenarbeit und Fährtenarbeit können unsere Teckel locker mithalten. Ich bin gespannt und freue mich auf das geplante Treffen um zu sehen, wie bilden die Trainer ihre Kandidaten im Rettungshundesport aus, welche Methoden kommen zum Einsatz und welche Ideen lassen sich für das Training unserer Teckel verwenden!
Herzlichen Dank an Frau Eberts
Weidmannsheil
Dr. Günter Marggraf

Mitgliederversammlung 27.02.2025

Die Mitgliederversammlung fand am 27.Februar 2025 in Weisen statt. 20 von aktuell 69 Mitgliedern (64 davon Jäger) waren gemäß der Teilnehmerliste vor Ort.

Die 11 vorliegenden Tagesordnungspunkte wurden zügig vorgestellt und besprochen.

Hier einige Highlights:

- Bernd Halter ist seit dem 31.Januar 2025 DTK Richter
- 2026 wird die Teckelgruppe Perleberg 25 Jahre alt, Vorschläge zur Gestaltung des   Festtages nimmt Jörg Gröning gerne entgegen
- 2026 stehen auch wieder Vorstandswahlen an; jede Form der Mitarbeit ist gewünscht. Jörg hat für alles ein offenes Ohr
- Bitte denkt einmal über einen Beitrag im Dachshund nach
- bei Zuchtplänen unbedingt an die neuen Vorgaben des DTK 1888 beachten
- Bester Jagdgebrauchsteckel 2024 der Gruppe Perleberg wurde mit großem  Vorsprung „Ebby vom Falkenblock“ geführt von Bernd Halter mit 1214 Punkten
- Die Verdienstnadel in Bronze für seinen Einsatz für die Gruppe erhielt Karsten Grübnau
- Die Auszeichnung in Silber erhielt Bernd Halter. Er wurde für seine Arbeit als Züchter (schon zu DDR Zeiten) sowie seine Arbeit als Verbandsrichter und jetzt auch Richter für den DTK geehrt. Viele Jahre hat er geholfen, unsere Teckel im Sauengatter auf die Stöberprüfungen vorzubereiten.  
- Der Wunsch von Jörg an die Mitglieder aktiv unsere Aktivitäten mit zu gestalten und so die Attraktivität des Vereins und des Gruppenlebens zu erhöhen.

Weiter Spaß, Freude und Erfolg bei den Gebrauchsprüfungen oder im jagdlichen Einsatz.

Waidmannsheil
Günter Marggraf

Übungstag 02.02.2025 zur Vorbereitung auf die Spurlautprüfung im März

Bei frostigen Temperaturen um minus 2°C und strahlendem Sonnenschein trafen sich 4 Gespanne und Jörg zum Üben in unserem Hasenlieblingsrevier in Pröttlin. Ein großer Dank geht hier an die Revierbeständer, die es uns schon seit Jahren ermöglichen dort zu üben und auch die Prüfungen abzulegen.
Jörg erläuterte zur Einleitung den Ablauf dieser Anlagenprüfung. Die einzelnen Schritte wurden ausführlich besprochen.
Danach ging es mit wachen Augen und Wärmebildkamera direkt ins Gelände. Schnell war ein Hase gefunden. Ein Erstlingsführer hatte Gelegenheit, den zuvor besprochen Ablauf umzusetzen. Sein junger Teckel nahm die Spur jedoch nicht auf. In gut gemeinter Absicht ließ der Hundeführer den Nachwuchs dann von der Leine um frei suchen zu lassen, doch der Teckel wusste eigentlich nicht was von ihm erwartet wurde. Zusätzlich fehlten (in dieser für beide Teile des Gespannes neuen und stressigen Situation) klare unterstützende Kommandos um dem Hund zu helfen auf die Spur zu kommen.
Die nachfolgenden Gespanne (alle bekamen die Möglichkeit am Hasen zu arbeiten) hatten vergleichbare Probleme, keinem der Kandidaten gelang es seinen Teckel auf die Spur zu bringen und zum Verfolgen des Hasen zu animieren. Die Kombination junge, unerfahrene Teckel mit motivierten aber überforderten Hundeführern schonten nur die Hasen, nicht aber das Nervenkostüm von Jörg.
Nach 4,5 km Laufstrecke, wärmender Sonne und ein paar zusätzliche Versuche am Hasen wurde der nicht ganz so erfolgreiche aber die noch zu bearbeitenden Probleme sichtbar machende Übungstag beendet.
Als „Hausarbeit“ gab Jörg den Hundeführen Tipps und Anregungen mit auf dem Weg um die anstehende Prüfung zu bestehen.

Hier einige grundsätzliche Gedanken zu Anlagenprüfungen
Anlagenprüfungen geben uns wichtige Informationen über die genetisch verankerten Merkmale unserer Hunde, die besonders wichtig für die Zuchtlenkung und den Einsatz bei der Jagd sind.
Bei der Hasenspur werden Naseneinsatz, Laut und Spurwille geprüft. Ohne den Hasen zu eräugen soll er die frische Spur mit tiefer Nase ausdauernd, sicher und Laut gebend arbeiten. Dies ist eine große Herausforderung, da die Witterung eines Hasen relativ schwach ist und sich schnell verflüchtigt. Umgebungsbedingungen wie hoher, wechselnder Bewuchs, Trockenheit des Bodens sowie niedrige Temperatur und starke Winde können die Arbeit zusätzlich erschweren.

Wie sieht das in der Praxis aus?
Wir sollten unseren Jungteckeln für die ersten Übungseinsätze die besten Voraussetzungen bieten um diese Hürde zu meistern. Zunächst darf es nicht zu windig und auch nicht zu trocken sein. So hält sich die Duftspur länger und wird nicht „verweht“. Ein Acker oder Gelände mit niedrigem Bewuchs ist ebenfalls von Vorteil. Nun gilt es einen Hasen zu finden, diesen aus der Sasse zu treten, sich dessen Fluchtverlauf über eine kurze Strecke zu merken und den Teckel auf Spur zu bringen. Wichtig: der Hund darf gemäß der Prüfungsordnung den Hasen nicht eräugen! Der Teckel wird hinter der Sasse angesetzt denn in der Sasse ist die Witterung zu stark. Er würde wenn dort platziert „kleben bleiben“ und die Fluchtspur nicht sicher finden. Hilfreich und erlaubt ist es den Hund mit einer Ablaufleine auf die „richtige Spur“ zu bringen, ihn einige Meter mit derselben zu begleiten und diese dann auslaufen zu lassen. Mit zielgerichteten Kommandos lassen sich die Aktionen des Vierbeiners unterstützen. Hat der Teckel nur wenig oder überhaupt kein Interesse an der Spur ist ein Versuch mit einem sichtigen Hasen zu arbeiten sinnvoll. Folgt er nun dem Hasen gibt aber nur verhalten oder gar kein Laut, hält man ihn an langer Leine etwas zurück. Der Frust der Beute nicht nachstellen zu können kann im besten Fall den Spurlaut „herauskitzeln“. Und bitte auch daran denken, dass ein voller Bauch den Spaß am Jagen nehmen kann und träge macht.
Abschließend ist zu resümieren, dass eine erfolgreiche Prüfung der Anlage Spurlaut wie oben beschrieben von vielen Faktoren abhängig ist. Ein bisschen Glück diese zu meistern gehört auch dazu!
Waidmannsheil
Günter Marggraf

12.01.2025 Erster Übungstag der Gruppe am Forsthof Karthan

Nach einer kurzen Begrüßung und Einführung in die Planung des Neuen Jahres durch Jörg Gröning begann das Übungsjahr 2025 für eine handvoll Jungteckel (ab 4 Monaten aufwärts) zunächst mit „Beschnuppern“ und Arbeiten in der Gruppe. Jörg wies vorab eindringlich auf die Wichtigkeit des Gehorsams hin. Unsere selbstbewussten Teckel brauchen da eine liebevolle aber konsequente Ansage. Der Gehorsam muss im täglichen Zusammensein regelmäßig eingefordert werden, um ein entspanntes Arbeiten auch in kritischen Situationen zu erreichen.
Nach einem etwas holprigen Start klappten die Übungen recht ordentlich. Die anwesender erfahrenen Teckel beobachten das ganze mit Gelassenheit! Nach diesem Aufwärmen ging es ins Mühlenholz. Dort wurde nach Erläuterung die Leinenführigkeit im Gelände geübt. Auf Bitten erläuterte Jörg zudem sehr ausführlich die notwendigen Materialien sowie das Tupfen einer Schweißfährte. Beispielhaft legte er eine kurze Übungsfährte im Einstand an. Auch hier gilt: Fährtenarbeit sollte auch im heimatlichen Revier geübt werden. Zum Ende des Übungstages ging es dann auf die Wiese, wo sich Lösen vom Hundeführer, Schussfestigkeit und Zurückkehren zum Gespannführer nach Signal die zu bewältigenden Aufgaben waren.
Im März wartet die erste große Herausforderung auf den Nachwuchs, die Prüfungen für Schussfestigkeit und Spurlaut stehen an.
Waidmannsheil
Günter Marggraf