ARCHIV unserer Aktivitäten aus dem Jahr 2017/2018

Impressionen von der Weihnachtsfeier am 14. Dezember 2018

En fester Termin und ein besonderer Höhepunkt in unserem Dackel Jahr ist  immer unsere gemeinsame Zusammenkunft kurz vor Weihnachten in der Kulturscheune Schilde. Der weihnachtlich geschmückte Tannenbaum, die Eröffnung durch die Jagdhornbläser oder das warme Büffet, alles war perfekt  und hat uns auf die Feier eingestimmt. Allen Aktiven gehört daher ein großes Dankeschön.

Jörg hat unser Dackel Jahr noch einmal passieren lassen, hat all unsere Prüfungen und Erfolge zusammengetragen und die Aussicht auf die kommenden Aktivitäten im Neuen Jahr eröffnet.

Die Veranstaltung war gut besucht, das Büffet wurde fast komplett abgeräumt und im Anschluss war Gelegenheit noch mit allen zu schwatzen, sich rundum zu informieren und sich über die Dackel-Neuzugänge, Prüfungen und geplante oder liegende Würfe zu orientieren. Besonders nett natürlich wie immer, das auch unsere kleinen 4 Beiner mit dem gebotenen Anstand teilnehmen durften. Das „mitsingen“ der anwesenden Dackel mit dem Hornsignal muss allerdings noch geübt werden. Alle Töne wurden noch nicht sauber getroffen. Aber es gibt ja weitere Zusammenkünfte und Übungstage auch im NEUEN 2019!!!
Schussfestigkeits- und Schweißprüfung 20/40 Stunden am 8.9.2018

Die vorletzte Prüfung in diesem Jahr war die oben genannte. Auch für diese galt: nur regelmäßiges Üben auf der Fährte führt zum Erfolg. Auch die Unterstützung durch erfahrenen Hundeführer die korrigierend die Fährten mit den Gespannen abarbeiten verbessern die Ergebnisse.
Mit Stolz können wir berichten, dass alle 6 Gespanne mit großem Erfolg die Prüfung bestanden haben. Einsatz und Mühe mündeten in fünf erste und einen zweiten Preis! Alle Prüflinge sind sich einig, das ohne Unterstützung von Jörg, Gerold und Wilfried (Fährten ausarbeiten und tropfen, Korrekturlaufen mit den Prüflingen) diese Ergebnisse nicht zustande gekommen wären.

Das viele unserer Teckel in diesem Jahr die Brauchbarkeit in verschiedenen Gruppen des LJV Brandenburg abgelegt haben sei hier ergänzend erwähnt.

Wassertest am 14.07.2018
Das Teckel nicht wasserscheu sind ist bekannt. 99% kommen ohne Schwimmhilfen ins und auch aus dem Wasser heraus, selbst wenn sie sich mit einer erlegten Ente oder ähnlichen zum Teil schwer zu bergenden Gegenständen abmühen müssen.
In dem für Übungs- und Prüfungszwecke hervorragend geeigneten Revier um die Viesecker Mühle herum hat unsere Gruppe - bei exzellenten Wetterbedingungen für Hund und Hundeführer - im und außerhalb des Wassers geübt. Wie auch schon bei der Baujagd hat sich das Üben am Prüfungstag bezahlt gemacht; alle 6 Gespanne leisteten gute bis hervorragende Arbeit und wurden mit Urkunden entsprechend ausgezeichnet.
Auch nach dem Wassertest belohnten sich die Mitglieder unserer Teckelgruppe. Zusammen mit dem wie immer kompetenten und zugewandten Richtergespann gab es leckere Spezialitäten vom Grill.
Kann man eine erfolgreiche Prüfung besser beenden?
Die Bauprüfung am 16.06.2018
Bei keiner anderen Jagdart wird unseren Teckeln eine größere Leistung abverlangt als bei der Baujagd. Mit ihren über Generationen angewölften Wesenseigenschaften und idealem Körperbau, treten unsere kleinen Helden vollkommen auf sich allein gestellt, tief unter der Erde mit großem Mut und Gewandtheit gegen Fuchs und Dachs an.
Die Baujagd ist nach Meinung vieler Jäger zu unrecht in die Kritik geraten, kann sie doch überhöhte Fuchsbesätze regulieren und so zur Erhaltung der Artenvielfalt beitragen. Die Baujagd spielt bei der Bekämpfung von Seuchen und Krankheiten wie Tollwut, Fuchsbandwurm, Aujeszkysche Krankheit, Räude und Fuchsenzephalitis eine nicht zu unterschätzende Rolle. 
Aus diesem Grund ist zu begrüßen, dass sich unsere Hundeführer zu Ausbildungs- und Prüfungszwecken mehrfach in eine Schliefenanlage in der Prignitz getroffen haben. Hier konnten wir unter fachgerechter Anleitung unsere Hunde arbeiten lassen.
Verschiedene Charaktere lassen sich beschreiben: vorsichtig verhalten Jagende, aggressiv nicht vom Fuchs zu trennende und dann „Flieger“, die über verschiedene Zugangswege den Fuchs im Kessel zu sprengen versuchen.
Diese Vorarbeit machte sich dann auch in der Prüfung bezahlt. Unter besten Bedingungen nahmen alle 5 Teckel die Hürde ohne Schwierigkeiten. Nach Ausgabe der Prüfungsurkunden wurde in Gesprächen mit den Prüfern bei Bratwurst und Getränken als logische Fortführung dieser Prüfung ein Einsatz am Naturbau angesprochen.
Übungstag Gehorsam, Schussfestigkeit und Übung im SW Gatter Forsthof Karthan
Endlich beginnt der Frühling allmählich und das Üben in freier Natur macht wieder Spass.
Im Schwarzwildgatter darf ja immer nur ein Hund arbeiten. Der Gattermeister hat mit ein paar Futterbrocken ein amtliches Stück Schwarzwild überredet auf einer kleinen Lichtung zu bleiben, so dass unsere kleinen Freunde nicht lange suchen mussten, sondern zum einarbeiten zügig an die Sau kamen. Da sind unterschiedliches Temperament und Mut unserer Dackel gut erkennbar gewesen. Und auch alle wartenden Hundeführer konnten die Arbeit am Schwarzwild von draußen gut mit beobachten.
 Da sich alle Teckel noch nicht perfekt prüfungsreif gezeigt haben hat uns der Gattermeister freundlicherweise einen weiteren Übungstermin am folgenden Samstag eingeräumt, denn die Prüfung soll ja schon am 21.4. sein.
Anschließend ging es noch einmal in den Wald mit allen 2 – und 4- beinern. Die Übung Leinenführigkeit und Gehorsam beim Standtreiben wurde nochmal geübt.
Wichtiger Hinweis von Jörg: Dackel NICHT zwischen die Beine. NICHT auf die Treiber schießen. KEINE Äste von den Bäumen schießen. War den Moment für alle zum schmunzeln, aber in der Prüfung zu beachten, weil der Ast vor dem Schützen auf dem Boden fällt und der Teckel denkt da ist das Stück Wild - nischt wie hin!
Ein großes Danke an den Gattermeister und alle Helfer!!!
Warum denn in die Ferne schweifen ... Ausflug zum Ruhner Berg
Am 02.Juni 2018 führte unser jährlicher Ausflug in das kleinste Dorf von Mecklenburg nach Griebow. Hier leben insgesamt nur noch vier Einwohner und vier Pferde. Einzelne Häuser werden  von Berlinern als Ruhepool für das Wochenende genutzt, denn die Autobahn A 24 ist nur wenige Kilometer entfernt. Der Ruhner Berg ist mit seiner Erhebung von 176 m über den Meeresspiegel die höchste Erhebung im Gebiet.
Wir trafen uns auf dem kleinen Reiterhof in der Ortschaft Griebow am Fuße der Ruhner Berge. Hier wurden wir herzlich durch Herrn Bahr begrüßt. Als Überraschung hatte sich Herr Bahr einen kleinen sportlichen Parkour für uns einfallen lassen. Es mussten folgende Disziplinen absolviert werden: Hufeisenzielwurf, Torwandschießen, Luftgewehrschiessen und  Leitergolf. Diese Aufmunterung weckte bei unserer Teckelgruppe einen überraschenden sportlichen Ehrgeiz, denn als Hauptpreis winkte das „Goldene Hufeisen“. Unsere jüngsten Teilnehmer  in der Altersklasse 7 – 10 wurden mit tollen Pokalen überrascht. Nach dieser sportlichen Aktivität wurde durch die Jagdhornbläser zum Schüsseltreiben geblasen. Dieses Signal haben alle Teckelfreunde sofort verstanden und ließen sich die frisch gegrillten Steaks sichtlich schmecken. Nach  dem köstlichen Essen und kühlen Getränken kam das Signal „Aufbruch zur Jagd“. Mit dem Kremserwagen fuhren wir und unsere vierbeinigen Begleiter in den herrlichen Mischwald der Ruhner Berge. Stattliche Rotbuchen und Fichten prägen das idyllische Waldgebiet. An verschiedenen Rastplätzen machte das Pferdegespann halt um unsere Teckel mit frischem Wasser zu versorgen. Auch wir nutzten ebenfalls die Gelegenheit unseren Durst zu stillen. Wir erfuhren auf den angebrachten Schautafeln die Entstehungsgeschichte des Waldgebietes und die frühere Nutzung dieser herrlichen Naturlandschaft. Eine besondere Attraktion waren die mächtigen Feldsteine die an den Wegesrändern lagen. Die Findlinge sind mit kleinen Metalltafeln versehen die das Herkunftsland belegen sollen.   Den letzten Abschnitt wanderten  wir dann direkt zum Aussichtsturm des Ruhner Berges. Hier galt es die vielen Treppenstufen bis zur Aussichtsplattform zu erklimmen. Von  der Plattform aus erhält man ein gigantisches Bild der herrlichen Waldlandschaft. Unsere Jagdhornbläser ließen erneut ihre  Hörner über die Baumkronen  erklingen. Jährlich findet hier im Advent ein Turmblasen der Jagdhornbläsergruppen aus der Region statt. Sicherlich für Liebhaber der Jagdmusik ein tolles Erlebnis.
Ein schöner Teckeltag ging dem Ende entgegen und mir bleibt nur noch ein großes Dankeschön an die Organisatoren, unseren Teckelfreunden Jürgen Teubner und Jörg Gröning, zu sagen. Auch im Namen aller Teilnehmer nochmals ein herzliches Dankeschön, ihr hattet alles hervorragend organisiert, an alles gedacht und so konnten  wir einen schönen Tag mit unserer Teckelgruppe erleben. 
Impressionen von Schussfestigkeits- und Spurlautprüfung in Pröttlin am 17. März 2018

Alle Teilnehmer trafen sich pünktlich am Feuerwehrhaus in Pröttlin. Während Jörg alle nötigen Papiere und Nenngelder eingesammelt hat suchten wir Teilnehmer im Windschatten der Feuerwehr Schutz vor dem eiskalten Frostwind. Dabei wurden von den erfahrenen Hundeführern negative Prognosen abgegeben, ob bei dem eisigen Wind mit etlichen Minusgraden die Hunde überhaupt auf der Hasenspur arbeiten werden. Jörg O-Ton: „Nur wenn es jetzt noch 10 cm Neuschnee gibt, sagen wir die Prüfung ab“.
Nachdem wir alle die gewisse „Frostgare“ erreicht hatten, eröffnete Jörg mit der Vorstellung der Richter. Damit alle wissen, warum wir uns bei DEM Wetter unbedingt treffen mussten, zog jeder Teilnehmer seine Startnummer, die passend zum Anlass unter einen kleinen Schoko Osterhasen geklebt war. Dann ging es zur offiziellen Eröffnung und zur Schussfestigkeit auf eine Freifläche.  Vorweg: alle haben diese Prüfung bestanden, obwohl sich mancher Teckel erst nicht so recht vom Führer lösen wollte. Aber die Richter waren fair und geduldig mit uns.
Außerhalb vom Dorf auf einer Kuhkoppel formierten wir uns zur Streife. Ich glaube jeder war froh jetzt endlich seine fein gefrosteten Gliedmaßen bewegen zu können. Wir gingen gefühlte 200 ha ab. Und irgendwie hatten die Hasen wohl auch keine Lust bei dem Wetter mit uns Sport zu machen. Es dauerte eine Ewigkeit, bis wir den 1. Hasen fanden. Gesehen hab ich jedenfalls keinen Hasen, mir trieb der kalte Wind das Wasser in die Augen… Und die Kuhkoppel war passender weise von lauter Ent- und Bewässerungsgräben durchzogen, so daß auch alle Teilnehmer auf ihr „Sporteinheit“ kamen.
Und es war Tatsache so, dass die Hunde es doch nicht einfach hatten bei der Witterung zu arbeiten und 5? Hunde eine 2. Hasenspur brauchten. Netterweise hat uns? Auf seinem Transporter zu unseren Autos zurück gebracht, denn inzwischen waren doch schon alle gut „durchbewegt“ und froh sich dann in der warmen Gaststube bei heißen und kalten Getränken zu erholen. Die Wirtsleute hatten einen warmen Mittagstisch vorbereitet. Und gegen 14.00 ? Uhr hatte jeder Teilnehmer seine Unterlagen wieder in der Hand. Mit einem kleinen Präsent für die Prüfer und Jagdhorn ging die rundum gelungene Veranstaltung zu Ende.

Richter waren: Herr Jens Höger, JGHV - Herr Frank Wein, DTK - Frau Dagmar Winkelmann, DTK

Jörg Gröning (1. Vorsitzender)

Impressionen von der Mitgliederversammlung am 22. Februar 2018 unserer Teckelgruppe in Schilde
Bewertungstabelle zur Ermittlung des erfolgreichsten Gebrauchsteckel unserer Gruppe - klick hier -
Übungstag am 04. Februar 2018 Schwerpunkt - Vorbereitung auf die Spurlautprüfung
Am Sonntag den 04. Febraur 2018 trafen sich bei freundlich kaltem Wetter 11 Gespanne. Es galt nach den obligatorischen Übungen zur Unterordnung insbesondere unsere Jungteckel auf den Hasen anzusetzen. Das Revier war ideal, für alle Teilnehmer waren ausreichend Hasen zur finden.
Spurlautprüfung? Hört sich einfach an. In der Praxis zeigte sich jedoch, dass die Gespanne auch hierbei optimal zusammenarbeiten müssen. So manch ein Hundeführer kam gehörig in Schweiß um seinen Teckel schnell und möglichst spurnah zu platzieren. Besonders schwierig gestaltete es sich, wenn gleich zwei Hasen aufsprangen.
Mit den Leistungen der Hunde war unser Vorsitzender insgesamt zufrieden. Doch müssen bis zur Prüfung Spurlaut, Spurwille und Spurfestigkeit weiter konsequent geübt werden. Dies sollten die Gespanne regelmäßig im eigenem Revier sowie an unseren Übungstagen trainieren.
Der nächste Übungssonntag ist am 4.3.2018; dann folgt am 17.3. die Schussfestigkeitsprüfung und Spurlautprüfung in Pröttlin.
Weidmannsheil Günter Marggraf
Erster Übungstag am 07. Januar 2018 der Gruppe am Forsthof Karthan
Das Übungsjahr 2018 begann für 12 Gespanne mit 13 Teckeln zunächst mit Kennenlernen und Arbeiten in der Gruppe sowie allgemeine Unterordnung (der Teckel!) für Anfänger und Fortgeschrittene. Insgesamt klappte das Ganze schon recht ordentlich.
Nach dem oben beschrieben „Aufwärmen“ wurden insbesondere unsere vier Jungteckel etwas härter rangenommen; lösen vom Hundeführer, Schussfestigkeit und Zurückkehren zum Gespannführer nach Signal waren Aufgaben, welche überwiegend zufrieden stellend gelöst wurden.
Zum Abschluss ging es in den Forst. Die Leinenführigkeit im Gelände wurde geübt. Auch diese Hürde nahmen die „Kleinen“ ohne größere Probleme. Im März wartet die erste große Herausforderung auf unseren Nachwuchs, die Prüfung für Schussfestigkeit und Spurlaut steht an.
Waidmannsheil Günter Marggraf

Schussfestigkeit und Schweißprüfung 20/40 Std. am 09.09.2017 im Forstrevier Karthan

Am 9. September bei anfänglich regnerisch spätsommerlichen Wetter trafen sich acht Prüfungsgespanne im Forstrevier Karthan zur Schussfestigkeits - und Schweißprüfung.

Nach nun schon traditioneller Begrüßung durch unsere Jagdhornbläser wurden die für die Prüfung bestellten Richter durch unseren Vorsitzenden und Prüfungsleiter Jörg Gröning vorgestellt. Da ein Richter wegen einer akuten Erkrankung ausfiel nahm Jörg als „Notrichter“ seinen Platz ein. Fragen zum Ablauf der Prüfungen wurden beantwortet und die Reihenfolge der Prüflinge festgelegt.

Dann ging es in den Forst. Die Schussfestigkeitsprüfung legten Wasti vom Rehsprung – gerufen Teufel -mit Dieter Scholz und Isabelle vom Rehsprung mit Frau Wendt ohne Probleme ab. Bei erarbeiten der 20 Stunden Fährte mussten beide jedoch passen und bestanden die Prüfung nicht.
Exzellent dagegen meisterten Flocke vom Reischachtal mit Gerold Zemelka die 40 Stunden Fährte. Eine Gesamtpunktzahl von 100 und ein erster Preis waren der Lohn. Vorweggenommen: Mit diesem Ergebnis wurde das Gespann auch Tagessieger.
Nicht ganz so souverän aber dennoch erfolgreich bewältigte das Team Verle vom Hundesoll/Erwin Paproth die Prüfung. Mit 57 Punkten erreichten sie einen dritten Preis.
Ayk vom Roggaschin mit Ronald Suckow (82 Punkte), Bruno vom Roggaschin mit Peter Reichwald (75 Punkte) zweiter Preis sowie Rufus vom Arendseer Bruch Sven Schulz (50 Punkte) dritter Preis auf der 20 Stunden Fährte komplettierten den insgesamt erfolgreichen Prüfungstag.

Zur Auswertung der Prüfungen, Überreichen der Urkunden und Kesseltreiben ging es auch dieses mal nach Schilde in die Gaststätte „Berlin“. Nach Bewältigung des Prüfungsstresses klang der Tag in entspannter Atmosphäre aus.
Ein Dankeschön an das faire und kompetente Richterteam, an Jörg Gröning für die Organisation des Prüfungstages und Übernahme der Richterfunktion sowie alle Helfer, die zum Gelingen dieses Prüfungstages beigetragen haben.
Waidmannsheil Günter Marggraf

Richter und Prüfungsleiter

Joachim Brenz, Reinhard Müller, Notrichter: Jörg Gröning; Prüfungsleiter Jörg Gröning

 

Hundename

Art der Prüfung

 

Hundeführer

Wasti vom Rehsprung

Sfk

bestanden

D. Scholz

Isabelle vom Rehsprung

Sfk

bestanden

W. Wendt

Hundename

Art der Prüfung

Leistungsziffern

 

Gesamtpunktzahl

 

Preis

Hundeführer

Ayk vom Roggaschin

SchwhK

 

334

82

 

2

R. Suckow

Bruno vom Roggaschin

SchwhK

 

333

75

 

2

P. Reichwald

Rufus vom Arendseer Bruch

Schwhk

 

222

50

 

3

S. Schulz

Hundename

Art der Prüfung

Leistungsziffern

 

Gesamtpunktzahl

 

Preis

Hundeführer

Flocke vom Reischachtal

SchwhK/40

 

4 4 4

100

 

1

G. Zemelka

Verle vom Hundesoll

SchwhK/40

 

2 2 3

57

 

3

E. Paproth

Begrüßung auf dem Forsthof Karthan
Das Richtergespann Herr Müller, Herr Brenz (links im Bild) und Prüfungsleiter Herr Gröning (rechts im Bild)
Unsere 8 Prüflinge
Erwin Paproth nach erfolgreicher 40 Std. Schweißfährte
Peter Reichwald ist am Stück angekommen, Prüfung bestanden
Prüfungsauswertung am der Kulturscheune Schilde
Hörnerklang zur Siegerehrung
Urkunde für Peter Reichwald (II Preis)
Tagessieger Gerold Zemelka (Schwhk40 - 100 Punkte) besser geht's nicht

Erneut ein voller Erfolg! - Wassertest der Teckelgruppe Perleberg am 08. Juli 2017 an der Viesecker Mühle

Am 8. Juli wurde an der Viesecker Mühle der Wassertest durchgeführt. Die fünf geprüften Gespanne zeigten sich bestens vorbereitet. Sie bewiesen Schussfestigkeit, Wasserfreude und Bringtreue,  alle bestanden die Prüfung unter genauer Beobachtung der Richter und des Prüfungsleiters. Volle Punktzahl erreichte das Energiebündel Tilla von der Lautersburg von Wilfried Westphal und wurde damit auch Tagessieger.
Unsere Teckel konnten hier erneut ihre Vielseitigkeit beweisen.
Waidmannsheil

Günter Marggraf

Richter: Dagmar Winkelmann, Norbert Tilse; Prüfungsleiter Jörg Gröning

Hundename

 

Leistungsziffern

Gesamtunktzahl

Bestanden

Hundeführer

Tilla von der Lautersburg

4 4

32

ja

W. Westphal

Bruno vom Roggaschin

4 3

29

ja

P. Reichwald

Cito vom Georgenhof

4 3

29

ja

D. Krüger

Aaron vom Jarnwith

3 4

27

ja

S. Bergmaier

Flocke vom Reischachtal

3 4

27

ja

G. Zemelka

 

 

Eignung zum Stöbern auf Schwarzwild (ESw) am 20.05.2017

Bei gutem Wettet traten am 20.05.2017 zur Eignungsprüfung zum Stöbern auf Schwarzwild (ESw) im Schwarzwildgatter Karthan fünf Teckel an. Gefordert wurde von den Teckeln das Gatter (Mindestgröße 1 ha) selbständig und weiträumig absuchen, das gefundenes (wehrhafte) Schwarzwild anhaltend zu verbellen und zum Verlassen der Einstände zu bewegen. Die Arbeitszeit des Hundes muss dabei mindestens fünf Minuten betragen. Vier von ihnen legten die Prüfung mit Erfolg ab, die Schwarzkittel erforderten vollen Einsatz. Insbesondere Kooper von Dannen brachte die Sauen ordentlich auf die Läufe und diese Leistung ist für einen Teckel schon bemerkenswert.
Gratulation an die Erfolgreichen, Fang hoch und die Rute nicht hängen lassen für Ayk – beim nächsten Mal klappt es. Ein Dankeschön an die Richter und dem Gattermeister Bernd Halter für ihren kompetenten Einsatz.

Richter: Reinhold Schulze, Norbert Tilse, Bernd Halter; Prüfungsleiter Jörg Gröning

Hundename

Art der Prüfung

 

Hundeführer

Flocke vom Reischachtal

ESw

bestanden

G. Zemelka

Tilla von der Lautersburg

ESw

bestanden

W. Westphal

Kooper von Dannen

ESw

bestanden

N. Fathke

Anni vom Lehnchenstein

ESw

bestanden

P. Sültmann

Ayk vom Roggaschin

ESw

nicht bestanden

R. Suckow

Damit haben die oben genannten erfolgreichen Gespanne gemäß der Verordnung über die Feststellung der Brauchbarkeit von Jagdhunden in Brandenburg (JagdHBV) die erforderlichen Leistungen des Teiles E Stöbern (Stöbern, Lautnachweis, Verhalten am Schwarzwildgatter) erbracht und dürfen an Drück- und Treibjagd auf Schalen- und Raubwild im Land Brandenburg teilnehmen.

Ausführlich informiert der Landesjagdverband Brandenburg ua. über die Feststellung der Brauchbarkeit von Jagdhunden auf dem Internetportal: www.ljv-brandenburg.de

Schussfestigkeit und Schweißprüfung 20/40 (SchwhK, SchwK/40) Stunden am 22.04.2017 im Forstrevier Karthan

Am 22.04.2017 war es wieder soweit. Vier Teckel mit ihren Hundeführern fanden sich am Forsthof Karthan ein um die Qualität ihrer Nasen unter offizieller, richterlicher Kontrolle prüfen zu lassen.
Nach zünftiger Einstimmung durch unsere Jagdhornbläser hielt der 1. Vorsitzende und Prüfungsleiter Jörg Gröning die Begrüßungsrede. Es wurden die Richter vorgestellt, Fragen zum Ablauf der Prüfungen beantwortet und die Reihenfolge der Prüflinge festgelegt.
So ging es dann ins Revier, wo es für den Rauhaarteckel Thielo vom Schütthause mit seinem recht nervösen Hundeführer eine 40 Stundenfährte (SchwK/40) zu bewältigen galt. Die begleitenden Richter waren für den kleinen Burschen anfangs allerdings wesentlich interessanter als die „olle“ Fährte. Nach freundlicher Ermahnung doch bitte erst die Arbeit vor dem Erhalt von Streicheleinheiten abzuleisten, zeigte er dann allerdings, warum ein Teckel der ideale Hunde zur Nachsuche sein kann. Ohne zu zögern, gradlinig, die Wundbetten anzeigend und auch durch Verleitfährten nicht aus dem Konzept zu bringen, bewältigte er die gut 1200 Meter und fand den "krank geschossenen" Frischling. Mit dem Jagdsignal „Sau Tot“ wurde der Erfolg gekrönt. Ein überglücklicher, stolzer Hundeführer teilte den durch die Richterin überreichten Bruch mit seinem Vierbeiner. Natürlich wurde Thielo durch leckere Belohnung zum Genossen gemacht und bekam die schon erwähnten Streicheleinheiten.
Den Gespannen Tilla von der Lautersburg mit Wilfried Westphal sowie Diana vom Escherberg mit Christina Pisch erging es ähnlich wie Thielo und Günter Marggraf. Sie zeigten hervorragende Arbeit
auf der 20 Stunden Fährte (SchwhK) mit optimalen Leistungsziffern.
Auch bei ihnen endete die erfolgreiche Suche mit Jagdsignal "Sau tot", Bruch, Belohnung und Streicheleinheiten.
Aaron vom Jarnwith mit Sven Beckmann hatte Pech. Nach erfolgreich abgelegter Schussfestigkeitsprüfung wurde die sonst so zuverlässige Nase von Aaron durch viele frische
Verleitfährten so irritiert, dass er wiederholt auf die 20 Stunden Fährte angesetzt werden musste und so „nur“ einen 3ten Preis errang. Wir wissen, dass er es besser kann. Dies hat Aaron beim Erarbeiten von Übungsfährten oft bewiesen.
Zwischen den Prüfungen sorgte Ilona Gröning mit Kaffee und Brötchen für das leibliche Wohl unserer
gut gelaunten kompetenten Richter.
Zur Auswertung der Prüfungen, überreichen der Urkunden und Schüsseltreiben ging es nach Schilde in die Kulturscheune. In gewohnter Qualität wurde eine zünftige Mahlzeit gereicht. Nach Bewältigung des Prüfungsstresses klang der Tag in entspannter Atmosphäre aus.
Ein herzliches Dankeschön an das faire und kompetente Richterteam, an Jörg für die Organisation des Prüfungstages und alle Helfer, die zum Gelingen dieses erfolgreichen Prüfungstages beigetragen haben.

Tilla von der Lautersburg, Diana vom Escherberg und Aaron vom Jarnwith haben am gleichen Tag die Prüfungen des Teiles A Gehorsam (Allgemeiner Gehorsam, Verhalten auf dem Stand, Leinenführigkeit, Schussfestigkeit) gemäß der Verordnung über die Feststellung der Brauchbarkeit von Jagdhunden in Brandenburg (JagdHBV) erfolgreich abgelegt
Die vor der Prüfung abgehaltenen regelmäßigen Übungstage haben es ermöglicht, die abverlangten Anforderungen an Teckel und Hundeführer relativ stressfrei zu erfüllen. Die Teckel dürfen nun zur praktischen Arbeit in Brandenburg eingesetzt werden.
Weidmannsheil

Günter Marggraf

Richter: Frank Wein, Andrea Schosland, Bernd Halter; Prüfungsleiter Jörg Gröning

Hundename

Art der Prüfung

 

Hundeführer

Aaron vom Jarnwith

Sfk

bestanden

S. Beckmann

Richter: Frank Wein, Andrea Schosland, Bernd Halter; Prüfungsleiter Jörg Gröning

Hundename

Art der Prüfung

Leistungsziffern

 

GesamtPunktzahl

 

Preis

Hundeführer

Tilla von der Lautersburg

SchwhK

 

444

100

 

1

W. Westphal

Diana vom Escherberg

SchwhK

 

444

100

 

1

C. Pisch

Aaron vom Jarnwith

Schwhk

 

222

50

 

3

S. Beckmann

Thielo vom Schütthause

Schwhk/40

444

 

100

 

1

G. Marggraf

Prüfungen von Schussfestigkeit und Spurlaut der Teckelgruppe Perleberg am 25.03.2017 in Pröttlin

Schussfestigkeit und Spurlautprüfung waren bei sonnig trockenem Wetter im Revier Pröttlin angesagt. Traditionell werden die Teckelprüfungen mit Hörnerklang begonnen. Nach der Begrüßung und Vorstellung der Richter wurde die Reihenfolge der Gespanne ausgelost und es ging ins Revier. Alle acht gemeldeten Teckel bestanden die Schussfestigkeitsprüfung. Sieben der acht zur Spurlautprüfung gemeldeten Teckel meisterten diese mit sehr guten Ergebnissen (1ter Preis), der Achte, unser jüngster Teckel, mit einem ordentlichen 2ten Preis. Hasen waren in ausreichender Zahl im Felde, sodass wenn erforderlich auch ein zweiter Ansatz möglich war.
Zünftig wurde danach zum Schüsseltreiben geblasen, die Ergebnisse bekannt gegeben und die Urkunden überreicht. In jeder Hinsicht zufrieden traten die Gespanne den Heimweg an.
Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer sowie ein großes Dankeschön an die kompetenten Richter. Dank auch an den Beständer des Reviers in Pröttlin welches mit einem hervorragenden Hasenbesatz aufwartete. Wieder war der Prüfungstag trefflich organisiert, die Hunde und Hundeführer der Gruppe Perleberg optimal vorbereitet.
Die Ergebnisse machen Mut mit den Teckeln weiter zu arbeiten und sich neuen Aufgaben zu stellen.
Weidmannsheil

Günter Marggraf

Richter: Dagmar Winkelmann, Frank Wein, Jens Höger, Andy Doberstein; Prüfungsleiter Jörg Gröning

Hundename

Punktzahl

Preis

Hundeführer

Ayk vom Roggaschin

100

1.

R. Suckow

Kooper von Dannen

100

1.

N. Fathke

Rufus vom Arendseer Bruch

100

1.

S. Schulz

Indira vom Dahmer Schloßgarten

 97

1.

P. Beyer

Tilla von der Lautersburg

 97

1.

W. Westphal

Aiko vom Karbower Hof

100

1.

J. Brassat

Asko vom Karbower Hof

100

1.

M. Schmolinski

Yago von den Densenbergen

 87

2.

S. Uhlisch

Schussfestigkeit, Spurlaut- und Fährtenübungstage oder: Übung macht den Teckel!

Regelmäßig treffen sich die Mitglieder unserer Gruppe am Forsthof Karthan oder in benachbarten Forsten um die anstehenden Prüfungen des Jahres 2017 vorzubereiten und bereits Erlerntes zu vertiefen.
In den vergangenen Terminen dieses Jahres wurden schwerpunktmäßig angewölfte Eigenschaften wie Schussfestigkeit, Nasenarbeit, Spurlaut, Spurwille und Spursicherheit geübt. Ein wichtiges Ziel dieser Übungen ist die bestandene Prüfung der Schussfestigkeit, ohne die kein Teckel zu weiteren Jagdgebrauchsprüfungen zugelassen wird.

Am Sonntag den 5.3.2017 trafen sich bei freundlich kühlem Wetter 10 Gespanne deren Ausbildung vom „Jungspund“ bis zum „alten Hasen“ reichte. Die Arbeitsziele des Tages beinhalteten das Prüfen von Schussfestigkeit, Spurlaut, Spurwille und Spurfestigkeit.
Alle anwesenden Teckelfreunde haben einen Jagdschein und können somit bei Eignung die Jagdgebrauchsprüfungen mit ihren Dachshunden ablegen.
Die Gespanne waren:
Sascha Uhlisch, Rauhaarteckel
Dieter Scholz, dunkler Kurzhaarteckel – beide sind Erstlingsführer und wurden von erfahrenen Teckelfreunden besonders angeleitet und unterstützt
Gerold Zemelka, Rauhhaarteckel
Sabine Blunk, Rauhhaarteckel
Ronald Suckow, Langhaarteckel
Peter Reichwald, Langhaarteckel
Hans - Joachim Kublank, Langhaarteckel
Günter Marggraf, Rauhhaarteckel
Wilfried Westphal, Rauhhaarteckel, alles im Blick hatten unsere Übungsleiter/in
Christine Genscheidt sowie
Jörg Gröning, Rauhhaarteckel.

Ganz besonderer Dank gilt Thoralf Theek, der uns als (erfahrener Jäger und Hundeführer) mit seinem Wissen hilfreich zur Seite stand.
Wir begannen pünktlich um zehn Uhr mit allgemeinen Übungen zur Unterordnung der Hunde. Dann ging es ins Revier. Bei drei Dackeln wurde zunächst die Schussfestigkeit geprüft, es gab wie immer unbeeindruckte Teckel, die ihr Ding machten und andere, welche sich nur zögerlich oder gar nicht vom Gespannführer lösten.
Danach gelang es mittels Treiberkette für jeden Teckel einen Hasen zu finden. Mehrheitlich leisteten die Dackel gute Arbeit, mit dem Einen oder Anderen muss aber noch weiter intensiv Spurlaut und Spurwille geübt werden.
Zum Abschluss des Trainingstages wurden alle anstehenden Fragen durch unsere erfahrenen Hundeführer beantwortet. Es wurden Tipps gegeben um die Arbeit mit den Dackeln noch effektiver zu gestalten. Ein gelungener Übungstag ging zu Ende.

Die Gespanne mit „fortgeschrittenen“ Teckeln übten ebenfalls regelmäßig das Ausarbeiten von frischen, 20 oder 40 Stunden Fährten. Gerold Zemelka und Günter Marggraf – (40 Std. Fährte)
Sascha Uhlisch und Wilfried Westphal – (20 Std. Fährte) sowie Wilfried Wendt, der mit seinem Kurzhaar für die Brauchbarkeitsprüfung Schweißfährten übte.
Die Ergebnisse der Fährtenarbeit unserer Dackel waren insgesamt ordentlich. Die Nasen unserer Teckel sind schon exzellent. Darum lassen sich unsere Vierbeiner auch schnell mal auf eine spannende Verleitfährte ein oder werden durch wechselndes Wild von der Arbeit abgelenkt. Wir müssen ihnen darum deutlich machen, dass dann der „Spaß“ hinten ansteht. Das muss immer wieder intensiv geübt werden. Gleichzeitig müssen wir Lernen das Verhalten unserer Vierbeiner richtig zu deuten um so schnell und zielgerichtet Hilfestellung und Unterstützung zu geben. Alles nicht so einfach!
Wie bei der Spurlautübung, erhielten wir im abschließenden Gespräch mit unseren erfahrenen Hundeführern gute Anregungen. Wir besprachen z.B. die typischen Zeichen für ein Wechseln des Dackels auf eine Verleitfährte und die dann notwendige Hilfe des Gespannführers um den Hund wieder zurück auf die Fährte zu bringen.

Mit herzlichem Dank an die Fährtenleger und Übungsleiter beendeten wir unsere Übungstage. Die Quintessenz: Gelungener Übungstage in einer engagierten und kollegialen Gruppe.

Waidmannsheil
Günter Marggraf

In Anlage

Auszüge aus der Prüfungsordnung (PO) des Deutschen Teckelklubs 1888 e.V. ;Ausgabe 2010

Für Schussfestigkeit- und Spurlautprüfung

Beschlossen und genehmigt von der Delegiertenversammlung am 1. Juni 2002
und ergänzt auf der Delegiertenversammlung am 19.05.2007 in Alsfeld und am 24.05.2009 in Alsfeld

Anlagenprüfungen
 
1. Schussfestigkeitsprüfung (Sfk)
Prüfungszeitraum: Unbeschränkt
Zulassungsvoraussetzungen: Keine Altersbegrenzung
Meldezahl: Unbegrenzt
Melde- und genehmigungspflichtig: Nein
Richter: Die Prüfung muss von zwei Richtern abgenommen werden.
Hiervon muss ein Richter in der DTK-Richterliste aufgeführt sein.
Als zweiter Richter ist entweder ein anderer Verbandsrichter, ein
ausländischer Teckelrichter oder ein DTK-Richteranwärter
zugelassen.
 
1. Ein Hund kann an einer Gebrauchs- oder Anlagenprüfung nur teilnehmen, wenn er die Schussfestigkeit
nachgewiesen hat.
2. Die Prüfung der Schussfestigkeit kann mit einer Gebrauchs- oder Anlagenprüfung verbunden werden.
3. Vor dem Beginn der Prüfung sind für alle teilnehmenden Hunde zwei Schrotschüsse zur Gewöhnung abzugeben.
4. Die Hunde werden einzeln und unangeleint im freien Feld geprüft.
5. Zur Prüfung der Schussfestigkeit hat sich der Hund in freier Suche mindestens 30 m vom Führer zu entfernen.
Das Kommando für zwei abzugebende Schüsse während der freien Suche gibt ein Richter.
Hunde, die Angstreaktionen zeigen, sind frühestens nach 30 Minuten nochmals zu prüfen. Reißen sie auf den
Schuss hin aus oder versuchen, sich zu verkriechen, sind sie schussscheu.
6. Der Schussfestigkeitsnachweis kann auch über den Wassertest erbracht werden.
7. Die Sfk wird zuchtbuchmäßig erfasst.

3. Spurlautprüfung (Sp)
Prüfungszeitraum: 01.08. bis 30.04.
Zulassungsvoraussetzungen: keine Altersbegrenzung. 
Schussfestigkeitsnachweis.
Meldezahl: maximal 15 Hunde je Richtergruppe
Melde- und genehmigungspflichtig: Mit Terminmeldekarte zur Veröffentlichung im
DER DACHSHUND oder Internet. Letzter Abgabetermin DH: 1.
des Vormonats (Doppelausgaben beachten!) Internet: 1 Monat
Richter: Die Prüfung muss von drei Richtern abgenommen werden.
Hiervon müssen zwei Richter in der DTK-Richterliste aufgeführt
sein.
Als dritter Richter kann entweder ein anderer Verbandsrichter, ein
ausländischer Teckelrichter oder ein DTK-Richteranwärter
zugelassen werden.
 
A. Allgemeines
Die Spurlautprüfung ist eine Anlagenprüfung. Nase, Spurlaut, Spurwille und Spursicherheit sind die
Prüfungskriterien auf der Hasenspur in einem Feldrevier. 
Der zu prüfende Hund darf den Hasen nicht eräugt haben. 

B. Durchführung der Prüfung
1. Die Richter, Führer und Helfer gehen in einer Treiberlinie durch das Suchengelände. 

2. Nachdem ein Hase hochgemacht wurde, begibt sich der Hundeführer nach Aufforderung durch einen Richter in die Nähe der Hasenspur und läßt seinen Hund frei suchen. Der Richter soll den Hundeführer einweisen und die Fluchtrichtung des Hasen anzeigen. Er darf den Hund und Hundeführer bei der Aufnahme der Spur unterstützen. Der Hund soll die Spur aufnehmen und ihr lauthals folgen. Hat der Hund die Spur aufgenommen, darf der Führer seinem Hund nur auf Weisung eines Richters folgen.

3. Jedem Hund steht ein Hase zu, um seinen Spurlaut zu beweisen. Ein zweiter Hase kann durch die Richter zur
besseren Beurteilung der Arbeit des Hundes gegeben werden. Den Hunden, die auch nach dem zweiten Hasen
noch keinen Spurlaut nachgewiesen haben, können die Richter nach freiem Ermessen einen dritten Hasen geben.
Die Anzahl der zu gewährenden Hasen richtet sich nach dem Hasenbesatz des Prüfungsreviers.
C. Bewertung der Arbeiten
1. Wurde ein Hund an zwei Hasen geprüft, so gilt die höchste Wertung an einem Hasen. Zeigt der Hund erst am
dritten Hasen eine bewertbare Arbeit, kann der I. Preis nicht vergeben werden.
2. Boden- und Witterungsverhältnisse sind bei der Bewertung der Arbeiten zu berücksichtigen.
3. Die Bewertung erfolgt nach Fachwert- und Leistungsziffern.
Festgesetzte Fachwertziffern:
a) Nase Fachwertziffer 10
b) Spurlaut Fachwertziffer 9
c) Spurwillen Fachwertziffer 3
d) Spursicherheit Fachwertziffer 3

Die Leistungen sind wie folgt zu bewerten:
ungenügend Leistungsziffer 0
mangelhaft Leistungsziffer 1
genügend Leistungsziffer 2
gut Leistungsziffer 3
sehr gut Leistungsziffer 4

D. Anforderungen für die Vergabe der Leistungsziffer (LZ) sehr gut (4)
1. Die LZ 4 für Nase darf nur vergeben werden, wenn der Hund unter normalen Bedingungen zügig und gut, auf
ca. 400 m, die Hasenspur hält. Auf dieses Fach der Prüfung muss besonderer Wert gelegt werden, da Hunde, die
selbst bei gutem Wind die Spur immer wieder verlieren, in der Regel eine kurze Nase haben.
2. Die LZ 4 für Spurlaut darf nur vergeben werden, wenn der Hund anhaltend laut die Hasenspur verfolgt.
Unterbrechungen im Laut beim Abkommen von der Spur werden nicht als Fehler gewertet.
 Der Hund muss ausreichend weit zu hören sein. Hunde, die auch laut sind, wenn sie von der Spur abkommen,
dürfen die LZ 4 nicht erhalten.
Vermuten die Richter, dass der Hund waidlaut ist, ist dieser im wildleeren Gelände zu prüfen. Bestätigt sich
diese Vermutung, so ist die Prüfung nicht bestanden. Der Grund ist im Richterbericht zu vermerken.
3. Die LZ 4 für Spurwillen darf nur vergeben werden, wenn der Hund sich immer wieder bemüht, die einmal
aufgenommene Spur weiterzubringen. Der Hund soll durch Bogenschlagen zu erkennen geben, dass er die Spur
wiederfinden und weiterbringen will.
4. Die LZ 4 in Spursicherheit darf nur vergeben werden, wenn der Hund ununterbrochen die Spur sicher arbeitet.
5. Die Leistungsziffern in den einzelnen Fächern sind entsprechend der Leistungen abzustufen.
6. Arbeiten unter ca.100 m reichen nicht aus.

Burgwanderung und Kremserfahrt der Gruppe Perleberg des DTK im Landesverband Brandenburg

Traditionell treffen sich im Frühjahr und Herbst Mitglieder und Freunde des Teckelklubs Perleberg zu einem gemeinsamen Ausflug. Dieses Mal ging es am Vormittag zur Wasserburg Plattenburg bei Bad Wilsnack und nach einer Mittagspause mit dem Kremser in die wald- und wasserreiche Umgebung.

Nach Ankunft vor Ort und Begrüßung durch den 1. Vorsitenden Jörg Gröning startete die Gruppe (natürlich in Teckelbegleitung) den Rundgang durch die Burg. Zünftig und stilecht wurde die Geschichte des alten Gemäuers durch einen Hofnarren humorvoll und zum Teil in deftigen althochdeutschen Versen vorgestellt: die älteste noch erhaltene Wasserburg (erstmals erwähnt 1147), nie erobert, vielfache Wechsel der Besitzverhältnisse (weltlich, kirchlich, Lazarett, Ferienlager, Museum), etc. Selbst unsere vierbeinigen Begleiter lauschten überwiegend andächtig und beeindruckt dem informativen Vortrag des Verkleideten.
Im kühlen Burgkeller genossen wir anschließend die verdiente Mittagspause. Hungrige labten sich an schmackhaften Gerichten aus der Burgküche u.a. Fisch aus den nahegelegenen Teichen und Durstige erfrischten sich mit einem ordentlichen Bier aus der burgeigenen Brauerei. Danach waren alle bereit für den zweiten Teil des Ausfluges, eine Rundfahrt in Schritt und Trab mit 2 PS (Kremser) zur Erkundung der Region und der Fischtreppe am Schlatbach. Dieses ist ein engagiertes Projekt u.a. des Brandenburgischen Umweltamtes, welches die Wiederansiedelung von Lachsen und Meerforellen zum Ziel hat. Auch auf dem Nachmittagsexkurs passten Entspannung und Information wieder gut zusammen. Während die Zweibeiner sich über das Projekt informierten hatten unsere Teckel am Schlatbach die Gelegenheit ein erfrischendes Bad sowie eine Schnauze voll Wasser zu nehmen.
Der Wettergott meinte es gut mit uns.
Sanft durchgerüttelt sowie vollgestopft mit Wissen beendeten wir nach zwei Stunden die Exkursion. Nach Kaffee und Kuchen löste sich am späten Nachmittag die Gesellschaft auf.
Gute Gespräche, aufgefrischtes und neues Wissen um unsere geschichtsträchtige und landschaftlich ansprechende Region bleiben in Erinnerung. Schon jetzt planen wir unseren nächsten gemeinsamen Ausflug. Dieser findet in alter Tradition im Herbst statt. Es wird eine ausgedehnte Pilzwanderung in kundiger Begleitung mit anschließendem Grillen und Klönen geben.   
Bis dahin gilt für die ambitionierten Teckelbesitzer unserer Gruppe der Grundsatz arbeiten, trainieren und am Ball bleiben denn die Prüfungsziele im Herbst heißen SfK, SchwhK 20/40 sowie BP.
Jeden ersten Sonntag im Monat treffen sich die Gespanne in Karthan um sich bestmöglich vorzubereiten.

Unser Dank gilt den Mitgliedern unseres Teckelklubs welche dieses frühsommerliche Treffen so liebevoll und erfolgreich organisiert haben.