ARCHIV unserer Aktivitäten aus dem Jahr 2017

Schussfestigkeit und Schweißprüfung 20/40 Std. am 09.09.2017 im Forstrevier Karthan

Am 9. September bei anfänglich regnerisch spätsommerlichen Wetter trafen sich acht Prüfungsgespanne im Forstrevier Karthan zur Schussfestigkeits - und Schweißprüfung.

Nach nun schon traditioneller Begrüßung durch unsere Jagdhornbläser wurden die für die Prüfung bestellten Richter durch unseren Vorsitzenden und Prüfungsleiter Jörg Gröning vorgestellt. Da ein Richter wegen einer akuten Erkrankung ausfiel nahm Jörg als „Notrichter“ seinen Platz ein. Fragen zum Ablauf der Prüfungen wurden beantwortet und die Reihenfolge der Prüflinge festgelegt.

Dann ging es in den Forst. Die Schussfestigkeitsprüfung legten Wasti vom Rehsprung – gerufen Teufel -mit Dieter Scholz und Isabelle vom Rehsprung mit Frau Wendt ohne Probleme ab. Bei erarbeiten der 20 Stunden Fährte mussten beide jedoch passen und bestanden die Prüfung nicht.
Exzellent dagegen meisterten Flocke vom Reischachtal mit Gerold Zemelka die 40 Stunden Fährte. Eine Gesamtpunktzahl von 100 und ein erster Preis waren der Lohn. Vorweggenommen: Mit diesem Ergebnis wurde das Gespann auch Tagessieger.
Nicht ganz so souverän aber dennoch erfolgreich bewältigte das Team Verle vom Hundesoll/Erwin Paproth die Prüfung. Mit 57 Punkten erreichten sie einen dritten Preis.
Ayk vom Roggaschin mit Ronald Suckow (82 Punkte), Bruno vom Roggaschin mit Peter Reichwald (75 Punkte) zweiter Preis sowie Rufus vom Arendseer Bruch Sven Schulz (50 Punkte) dritter Preis auf der 20 Stunden Fährte komplettierten den insgesamt erfolgreichen Prüfungstag.

Zur Auswertung der Prüfungen, Überreichen der Urkunden und Kesseltreiben ging es auch dieses mal nach Schilde in die Gaststätte „Berlin“. Nach Bewältigung des Prüfungsstresses klang der Tag in entspannter Atmosphäre aus.
Ein Dankeschön an das faire und kompetente Richterteam, an Jörg Gröning für die Organisation des Prüfungstages und Übernahme der Richterfunktion sowie alle Helfer, die zum Gelingen dieses Prüfungstages beigetragen haben.
Waidmannsheil Günter Marggraf

Richter und Prüfungsleiter

Joachim Brenz, Reinhard Müller, Notrichter: Jörg Gröning; Prüfungsleiter Jörg Gröning

 

Hundename

Art der Prüfung

 

Hundeführer

Wasti vom Rehsprung

Sfk

bestanden

D. Scholz

Isabelle vom Rehsprung

Sfk

bestanden

W. Wendt

Hundename

Art der Prüfung

Leistungsziffern

 

Gesamtpunktzahl

 

Preis

Hundeführer

Ayk vom Roggaschin

SchwhK

 

334

82

 

2

R. Suckow

Bruno vom Roggaschin

SchwhK

 

333

75

 

2

P. Reichwald

Rufus vom Arendseer Bruch

Schwhk

 

222

50

 

3

S. Schulz

Hundename

Art der Prüfung

Leistungsziffern

 

Gesamtpunktzahl

 

Preis

Hundeführer

Flocke vom Reischachtal

SchwhK/40

 

4 4 4

100

 

1

G. Zemelka

Verle vom Hundesoll

SchwhK/40

 

2 2 3

57

 

3

E. Paproth

Begrüßung auf dem Forsthof Karthan
Das Richtergespann Herr Müller, Herr Brenz (links im Bild) und Prüfungsleiter Herr Gröning (rechts im Bild)
Unsere 8 Prüflinge
Erwin Paproth nach erfolgreicher 40 Std. Schweißfährte
Peter Reichwald ist am Stück angekommen, Prüfung bestanden
Prüfungsauswertung am der Kulturscheune Schilde
Hörnerklang zur Siegerehrung
Urkunde für Peter Reichwald (II Preis)
Tagessieger Gerold Zemelka (Schwhk40 - 100 Punkte) besser geht's nicht

Erneut ein voller Erfolg! - Wassertest der Teckelgruppe Perleberg am 08. Juli 2017 an der Viesecker Mühle

Am 8. Juli wurde an der Viesecker Mühle der Wassertest durchgeführt. Die fünf geprüften Gespanne zeigten sich bestens vorbereitet. Sie bewiesen Schussfestigkeit, Wasserfreude und Bringtreue,  alle bestanden die Prüfung unter genauer Beobachtung der Richter und des Prüfungsleiters. Volle Punktzahl erreichte das Energiebündel Tilla von der Lautersburg von Wilfried Westphal und wurde damit auch Tagessieger.
Unsere Teckel konnten hier erneut ihre Vielseitigkeit beweisen.
Waidmannsheil

Günter Marggraf

Richter: Dagmar Winkelmann, Norbert Tilse; Prüfungsleiter Jörg Gröning

Hundename

 

Leistungsziffern

Gesamtunktzahl

Bestanden

Hundeführer

Tilla von der Lautersburg

4 4

32

ja

W. Westphal

Bruno vom Roggaschin

4 3

29

ja

P. Reichwald

Cito vom Georgenhof

4 3

29

ja

D. Krüger

Aaron vom Jarnwith

3 4

27

ja

S. Bergmaier

Flocke vom Reischachtal

3 4

27

ja

G. Zemelka

 

 

Eignung zum Stöbern auf Schwarzwild (ESw) am 20.05.2017

Bei gutem Wettet traten am 20.05.2017 zur Eignungsprüfung zum Stöbern auf Schwarzwild (ESw) im Schwarzwildgatter Karthan fünf Teckel an. Gefordert wurde von den Teckeln das Gatter (Mindestgröße 1 ha) selbständig und weiträumig absuchen, das gefundenes (wehrhafte) Schwarzwild anhaltend zu verbellen und zum Verlassen der Einstände zu bewegen. Die Arbeitszeit des Hundes muss dabei mindestens fünf Minuten betragen. Vier von ihnen legten die Prüfung mit Erfolg ab, die Schwarzkittel erforderten vollen Einsatz. Insbesondere Kooper von Dannen brachte die Sauen ordentlich auf die Läufe und diese Leistung ist für einen Teckel schon bemerkenswert.
Gratulation an die Erfolgreichen, Fang hoch und die Rute nicht hängen lassen für Ayk – beim nächsten Mal klappt es. Ein Dankeschön an die Richter und dem Gattermeister Bernd Halter für ihren kompetenten Einsatz.

Richter: Reinhold Schulze, Norbert Tilse, Bernd Halter; Prüfungsleiter Jörg Gröning

Hundename

Art der Prüfung

 

Hundeführer

Flocke vom Reischachtal

ESw

bestanden

G. Zemelka

Tilla von der Lautersburg

ESw

bestanden

W. Westphal

Kooper von Dannen

ESw

bestanden

N. Fathke

Anni vom Lehnchenstein

ESw

bestanden

P. Sültmann

Ayk vom Roggaschin

ESw

nicht bestanden

R. Suckow

Damit haben die oben genannten erfolgreichen Gespanne gemäß der Verordnung über die Feststellung der Brauchbarkeit von Jagdhunden in Brandenburg (JagdHBV) die erforderlichen Leistungen des Teiles E Stöbern (Stöbern, Lautnachweis, Verhalten am Schwarzwildgatter) erbracht und dürfen an Drück- und Treibjagd auf Schalen- und Raubwild im Land Brandenburg teilnehmen.

Ausführlich informiert der Landesjagdverband Brandenburg ua. über die Feststellung der Brauchbarkeit von Jagdhunden auf dem Internetportal: www.ljv-brandenburg.de

Schussfestigkeit und Schweißprüfung 20/40 (SchwhK, SchwK/40) Stunden am 22.04.2017 im Forstrevier Karthan

Am 22.04.2017 war es wieder soweit. Vier Teckel mit ihren Hundeführern fanden sich am Forsthof Karthan ein um die Qualität ihrer Nasen unter offizieller, richterlicher Kontrolle prüfen zu lassen.
Nach zünftiger Einstimmung durch unsere Jagdhornbläser hielt der 1. Vorsitzende und Prüfungsleiter Jörg Gröning die Begrüßungsrede. Es wurden die Richter vorgestellt, Fragen zum Ablauf der Prüfungen beantwortet und die Reihenfolge der Prüflinge festgelegt.
So ging es dann ins Revier, wo es für den Rauhaarteckel Thielo vom Schütthause mit seinem recht nervösen Hundeführer eine 40 Stundenfährte (SchwK/40) zu bewältigen galt. Die begleitenden Richter waren für den kleinen Burschen anfangs allerdings wesentlich interessanter als die „olle“ Fährte. Nach freundlicher Ermahnung doch bitte erst die Arbeit vor dem Erhalt von Streicheleinheiten abzuleisten, zeigte er dann allerdings, warum ein Teckel der ideale Hunde zur Nachsuche sein kann. Ohne zu zögern, gradlinig, die Wundbetten anzeigend und auch durch Verleitfährten nicht aus dem Konzept zu bringen, bewältigte er die gut 1200 Meter und fand den "krank geschossenen" Frischling. Mit dem Jagdsignal „Sau Tot“ wurde der Erfolg gekrönt. Ein überglücklicher, stolzer Hundeführer teilte den durch die Richterin überreichten Bruch mit seinem Vierbeiner. Natürlich wurde Thielo durch leckere Belohnung zum Genossen gemacht und bekam die schon erwähnten Streicheleinheiten.
Den Gespannen Tilla von der Lautersburg mit Wilfried Westphal sowie Diana vom Escherberg mit Christina Pisch erging es ähnlich wie Thielo und Günter Marggraf. Sie zeigten hervorragende Arbeit
auf der 20 Stunden Fährte (SchwhK) mit optimalen Leistungsziffern.
Auch bei ihnen endete die erfolgreiche Suche mit Jagdsignal "Sau tot", Bruch, Belohnung und Streicheleinheiten.
Aaron vom Jarnwith mit Sven Beckmann hatte Pech. Nach erfolgreich abgelegter Schussfestigkeitsprüfung wurde die sonst so zuverlässige Nase von Aaron durch viele frische
Verleitfährten so irritiert, dass er wiederholt auf die 20 Stunden Fährte angesetzt werden musste und so „nur“ einen 3ten Preis errang. Wir wissen, dass er es besser kann. Dies hat Aaron beim Erarbeiten von Übungsfährten oft bewiesen.
Zwischen den Prüfungen sorgte Ilona Gröning mit Kaffee und Brötchen für das leibliche Wohl unserer
gut gelaunten kompetenten Richter.
Zur Auswertung der Prüfungen, überreichen der Urkunden und Schüsseltreiben ging es nach Schilde in die Kulturscheune. In gewohnter Qualität wurde eine zünftige Mahlzeit gereicht. Nach Bewältigung des Prüfungsstresses klang der Tag in entspannter Atmosphäre aus.
Ein herzliches Dankeschön an das faire und kompetente Richterteam, an Jörg für die Organisation des Prüfungstages und alle Helfer, die zum Gelingen dieses erfolgreichen Prüfungstages beigetragen haben.

Tilla von der Lautersburg, Diana vom Escherberg und Aaron vom Jarnwith haben am gleichen Tag die Prüfungen des Teiles A Gehorsam (Allgemeiner Gehorsam, Verhalten auf dem Stand, Leinenführigkeit, Schussfestigkeit) gemäß der Verordnung über die Feststellung der Brauchbarkeit von Jagdhunden in Brandenburg (JagdHBV) erfolgreich abgelegt
Die vor der Prüfung abgehaltenen regelmäßigen Übungstage haben es ermöglicht, die abverlangten Anforderungen an Teckel und Hundeführer relativ stressfrei zu erfüllen. Die Teckel dürfen nun zur praktischen Arbeit in Brandenburg eingesetzt werden.
Weidmannsheil

Günter Marggraf

Richter: Frank Wein, Andrea Schosland, Bernd Halter; Prüfungsleiter Jörg Gröning

Hundename

Art der Prüfung

 

Hundeführer

Aaron vom Jarnwith

Sfk

bestanden

S. Beckmann

Richter: Frank Wein, Andrea Schosland, Bernd Halter; Prüfungsleiter Jörg Gröning

Hundename

Art der Prüfung

Leistungsziffern

 

GesamtPunktzahl

 

Preis

Hundeführer

Tilla von der Lautersburg

SchwhK

 

444

100

 

1

W. Westphal

Diana vom Escherberg

SchwhK

 

444

100

 

1

C. Pisch

Aaron vom Jarnwith

Schwhk

 

222

50

 

3

S. Beckmann

Thielo vom Schütthause

Schwhk/40

444

 

100

 

1

G. Marggraf

Prüfungen von Schussfestigkeit und Spurlaut der Teckelgruppe Perleberg am 25.03.2017 in Pröttlin

Schussfestigkeit und Spurlautprüfung waren bei sonnig trockenem Wetter im Revier Pröttlin angesagt. Traditionell werden die Teckelprüfungen mit Hörnerklang begonnen. Nach der Begrüßung und Vorstellung der Richter wurde die Reihenfolge der Gespanne ausgelost und es ging ins Revier. Alle acht gemeldeten Teckel bestanden die Schussfestigkeitsprüfung. Sieben der acht zur Spurlautprüfung gemeldeten Teckel meisterten diese mit sehr guten Ergebnissen (1ter Preis), der Achte, unser jüngster Teckel, mit einem ordentlichen 2ten Preis. Hasen waren in ausreichender Zahl im Felde, sodass wenn erforderlich auch ein zweiter Ansatz möglich war.
Zünftig wurde danach zum Schüsseltreiben geblasen, die Ergebnisse bekannt gegeben und die Urkunden überreicht. In jeder Hinsicht zufrieden traten die Gespanne den Heimweg an.
Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer sowie ein großes Dankeschön an die kompetenten Richter. Dank auch an den Beständer des Reviers in Pröttlin welches mit einem hervorragenden Hasenbesatz aufwartete. Wieder war der Prüfungstag trefflich organisiert, die Hunde und Hundeführer der Gruppe Perleberg optimal vorbereitet.
Die Ergebnisse machen Mut mit den Teckeln weiter zu arbeiten und sich neuen Aufgaben zu stellen.
Weidmannsheil

Günter Marggraf

Richter: Dagmar Winkelmann, Frank Wein, Jens Höger, Andy Doberstein; Prüfungsleiter Jörg Gröning

Hundename

Punktzahl

Preis

Hundeführer

Ayk vom Roggaschin

100

1.

R. Suckow

Kooper von Dannen

100

1.

N. Fathke

Rufus vom Arendseer Bruch

100

1.

S. Schulz

Indira vom Dahmer Schloßgarten

 97

1.

P. Beyer

Tilla von der Lautersburg

 97

1.

W. Westphal

Aiko vom Karbower Hof

100

1.

J. Brassat

Asko vom Karbower Hof

100

1.

M. Schmolinski

Yago von den Densenbergen

 87

2.

S. Uhlisch

Schussfestigkeit, Spurlaut- und Fährtenübungstage oder: Übung macht den Teckel!

Regelmäßig treffen sich die Mitglieder unserer Gruppe am Forsthof Karthan oder in benachbarten Forsten um die anstehenden Prüfungen des Jahres 2017 vorzubereiten und bereits Erlerntes zu vertiefen.
In den vergangenen Terminen dieses Jahres wurden schwerpunktmäßig angewölfte Eigenschaften wie Schussfestigkeit, Nasenarbeit, Spurlaut, Spurwille und Spursicherheit geübt. Ein wichtiges Ziel dieser Übungen ist die bestandene Prüfung der Schussfestigkeit, ohne die kein Teckel zu weiteren Jagdgebrauchsprüfungen zugelassen wird.

Am Sonntag den 5.3.2017 trafen sich bei freundlich kühlem Wetter 10 Gespanne deren Ausbildung vom „Jungspund“ bis zum „alten Hasen“ reichte. Die Arbeitsziele des Tages beinhalteten das Prüfen von Schussfestigkeit, Spurlaut, Spurwille und Spurfestigkeit.
Alle anwesenden Teckelfreunde haben einen Jagdschein und können somit bei Eignung die Jagdgebrauchsprüfungen mit ihren Dachshunden ablegen.
Die Gespanne waren:
Sascha Uhlisch, Rauhaarteckel
Dieter Scholz, dunkler Kurzhaarteckel – beide sind Erstlingsführer und wurden von erfahrenen Teckelfreunden besonders angeleitet und unterstützt
Gerold Zemelka, Rauhhaarteckel
Sabine Blunk, Rauhhaarteckel
Ronald Suckow, Langhaarteckel
Peter Reichwald, Langhaarteckel
Hans - Joachim Kublank, Langhaarteckel
Günter Marggraf, Rauhhaarteckel
Wilfried Westphal, Rauhhaarteckel, alles im Blick hatten unsere Übungsleiter/in
Christine Genscheidt sowie
Jörg Gröning, Rauhhaarteckel.

Ganz besonderer Dank gilt Thoralf Theek, der uns als (erfahrener Jäger und Hundeführer) mit seinem Wissen hilfreich zur Seite stand.
Wir begannen pünktlich um zehn Uhr mit allgemeinen Übungen zur Unterordnung der Hunde. Dann ging es ins Revier. Bei drei Dackeln wurde zunächst die Schussfestigkeit geprüft, es gab wie immer unbeeindruckte Teckel, die ihr Ding machten und andere, welche sich nur zögerlich oder gar nicht vom Gespannführer lösten.
Danach gelang es mittels Treiberkette für jeden Teckel einen Hasen zu finden. Mehrheitlich leisteten die Dackel gute Arbeit, mit dem Einen oder Anderen muss aber noch weiter intensiv Spurlaut und Spurwille geübt werden.
Zum Abschluss des Trainingstages wurden alle anstehenden Fragen durch unsere erfahrenen Hundeführer beantwortet. Es wurden Tipps gegeben um die Arbeit mit den Dackeln noch effektiver zu gestalten. Ein gelungener Übungstag ging zu Ende.

Die Gespanne mit „fortgeschrittenen“ Teckeln übten ebenfalls regelmäßig das Ausarbeiten von frischen, 20 oder 40 Stunden Fährten. Gerold Zemelka und Günter Marggraf – (40 Std. Fährte)
Sascha Uhlisch und Wilfried Westphal – (20 Std. Fährte) sowie Wilfried Wendt, der mit seinem Kurzhaar für die Brauchbarkeitsprüfung Schweißfährten übte.
Die Ergebnisse der Fährtenarbeit unserer Dackel waren insgesamt ordentlich. Die Nasen unserer Teckel sind schon exzellent. Darum lassen sich unsere Vierbeiner auch schnell mal auf eine spannende Verleitfährte ein oder werden durch wechselndes Wild von der Arbeit abgelenkt. Wir müssen ihnen darum deutlich machen, dass dann der „Spaß“ hinten ansteht. Das muss immer wieder intensiv geübt werden. Gleichzeitig müssen wir Lernen das Verhalten unserer Vierbeiner richtig zu deuten um so schnell und zielgerichtet Hilfestellung und Unterstützung zu geben. Alles nicht so einfach!
Wie bei der Spurlautübung, erhielten wir im abschließenden Gespräch mit unseren erfahrenen Hundeführern gute Anregungen. Wir besprachen z.B. die typischen Zeichen für ein Wechseln des Dackels auf eine Verleitfährte und die dann notwendige Hilfe des Gespannführers um den Hund wieder zurück auf die Fährte zu bringen.

Mit herzlichem Dank an die Fährtenleger und Übungsleiter beendeten wir unsere Übungstage. Die Quintessenz: Gelungener Übungstage in einer engagierten und kollegialen Gruppe.

Waidmannsheil
Günter Marggraf

In Anlage

Auszüge aus der Prüfungsordnung (PO) des Deutschen Teckelklubs 1888 e.V. ;Ausgabe 2010

Für Schussfestigkeit- und Spurlautprüfung

Beschlossen und genehmigt von der Delegiertenversammlung am 1. Juni 2002
und ergänzt auf der Delegiertenversammlung am 19.05.2007 in Alsfeld und am 24.05.2009 in Alsfeld

Anlagenprüfungen
 
1. Schussfestigkeitsprüfung (Sfk)
Prüfungszeitraum: Unbeschränkt
Zulassungsvoraussetzungen: Keine Altersbegrenzung
Meldezahl: Unbegrenzt
Melde- und genehmigungspflichtig: Nein
Richter: Die Prüfung muss von zwei Richtern abgenommen werden.
Hiervon muss ein Richter in der DTK-Richterliste aufgeführt sein.
Als zweiter Richter ist entweder ein anderer Verbandsrichter, ein
ausländischer Teckelrichter oder ein DTK-Richteranwärter
zugelassen.
 
1. Ein Hund kann an einer Gebrauchs- oder Anlagenprüfung nur teilnehmen, wenn er die Schussfestigkeit
nachgewiesen hat.
2. Die Prüfung der Schussfestigkeit kann mit einer Gebrauchs- oder Anlagenprüfung verbunden werden.
3. Vor dem Beginn der Prüfung sind für alle teilnehmenden Hunde zwei Schrotschüsse zur Gewöhnung abzugeben.
4. Die Hunde werden einzeln und unangeleint im freien Feld geprüft.
5. Zur Prüfung der Schussfestigkeit hat sich der Hund in freier Suche mindestens 30 m vom Führer zu entfernen.
Das Kommando für zwei abzugebende Schüsse während der freien Suche gibt ein Richter.
Hunde, die Angstreaktionen zeigen, sind frühestens nach 30 Minuten nochmals zu prüfen. Reißen sie auf den
Schuss hin aus oder versuchen, sich zu verkriechen, sind sie schussscheu.
6. Der Schussfestigkeitsnachweis kann auch über den Wassertest erbracht werden.
7. Die Sfk wird zuchtbuchmäßig erfasst.

3. Spurlautprüfung (Sp)
Prüfungszeitraum: 01.08. bis 30.04.
Zulassungsvoraussetzungen: keine Altersbegrenzung. 
Schussfestigkeitsnachweis.
Meldezahl: maximal 15 Hunde je Richtergruppe
Melde- und genehmigungspflichtig: Mit Terminmeldekarte zur Veröffentlichung im
DER DACHSHUND oder Internet. Letzter Abgabetermin DH: 1.
des Vormonats (Doppelausgaben beachten!) Internet: 1 Monat
Richter: Die Prüfung muss von drei Richtern abgenommen werden.
Hiervon müssen zwei Richter in der DTK-Richterliste aufgeführt
sein.
Als dritter Richter kann entweder ein anderer Verbandsrichter, ein
ausländischer Teckelrichter oder ein DTK-Richteranwärter
zugelassen werden.
 
A. Allgemeines
Die Spurlautprüfung ist eine Anlagenprüfung. Nase, Spurlaut, Spurwille und Spursicherheit sind die
Prüfungskriterien auf der Hasenspur in einem Feldrevier. 
Der zu prüfende Hund darf den Hasen nicht eräugt haben. 

B. Durchführung der Prüfung
1. Die Richter, Führer und Helfer gehen in einer Treiberlinie durch das Suchengelände. 

2. Nachdem ein Hase hochgemacht wurde, begibt sich der Hundeführer nach Aufforderung durch einen Richter in die Nähe der Hasenspur und läßt seinen Hund frei suchen. Der Richter soll den Hundeführer einweisen und die Fluchtrichtung des Hasen anzeigen. Er darf den Hund und Hundeführer bei der Aufnahme der Spur unterstützen. Der Hund soll die Spur aufnehmen und ihr lauthals folgen. Hat der Hund die Spur aufgenommen, darf der Führer seinem Hund nur auf Weisung eines Richters folgen.

3. Jedem Hund steht ein Hase zu, um seinen Spurlaut zu beweisen. Ein zweiter Hase kann durch die Richter zur
besseren Beurteilung der Arbeit des Hundes gegeben werden. Den Hunden, die auch nach dem zweiten Hasen
noch keinen Spurlaut nachgewiesen haben, können die Richter nach freiem Ermessen einen dritten Hasen geben.
Die Anzahl der zu gewährenden Hasen richtet sich nach dem Hasenbesatz des Prüfungsreviers.
C. Bewertung der Arbeiten
1. Wurde ein Hund an zwei Hasen geprüft, so gilt die höchste Wertung an einem Hasen. Zeigt der Hund erst am
dritten Hasen eine bewertbare Arbeit, kann der I. Preis nicht vergeben werden.
2. Boden- und Witterungsverhältnisse sind bei der Bewertung der Arbeiten zu berücksichtigen.
3. Die Bewertung erfolgt nach Fachwert- und Leistungsziffern.
Festgesetzte Fachwertziffern:
a) Nase Fachwertziffer 10
b) Spurlaut Fachwertziffer 9
c) Spurwillen Fachwertziffer 3
d) Spursicherheit Fachwertziffer 3

Die Leistungen sind wie folgt zu bewerten:
ungenügend Leistungsziffer 0
mangelhaft Leistungsziffer 1
genügend Leistungsziffer 2
gut Leistungsziffer 3
sehr gut Leistungsziffer 4

D. Anforderungen für die Vergabe der Leistungsziffer (LZ) sehr gut (4)
1. Die LZ 4 für Nase darf nur vergeben werden, wenn der Hund unter normalen Bedingungen zügig und gut, auf
ca. 400 m, die Hasenspur hält. Auf dieses Fach der Prüfung muss besonderer Wert gelegt werden, da Hunde, die
selbst bei gutem Wind die Spur immer wieder verlieren, in der Regel eine kurze Nase haben.
2. Die LZ 4 für Spurlaut darf nur vergeben werden, wenn der Hund anhaltend laut die Hasenspur verfolgt.
Unterbrechungen im Laut beim Abkommen von der Spur werden nicht als Fehler gewertet.
 Der Hund muss ausreichend weit zu hören sein. Hunde, die auch laut sind, wenn sie von der Spur abkommen,
dürfen die LZ 4 nicht erhalten.
Vermuten die Richter, dass der Hund waidlaut ist, ist dieser im wildleeren Gelände zu prüfen. Bestätigt sich
diese Vermutung, so ist die Prüfung nicht bestanden. Der Grund ist im Richterbericht zu vermerken.
3. Die LZ 4 für Spurwillen darf nur vergeben werden, wenn der Hund sich immer wieder bemüht, die einmal
aufgenommene Spur weiterzubringen. Der Hund soll durch Bogenschlagen zu erkennen geben, dass er die Spur
wiederfinden und weiterbringen will.
4. Die LZ 4 in Spursicherheit darf nur vergeben werden, wenn der Hund ununterbrochen die Spur sicher arbeitet.
5. Die Leistungsziffern in den einzelnen Fächern sind entsprechend der Leistungen abzustufen.
6. Arbeiten unter ca.100 m reichen nicht aus.

Burgwanderung und Kremserfahrt der Gruppe Perleberg des DTK im Landesverband Brandenburg

Traditionell treffen sich im Frühjahr und Herbst Mitglieder und Freunde des Teckelklubs Perleberg zu einem gemeinsamen Ausflug. Dieses Mal ging es am Vormittag zur Wasserburg Plattenburg bei Bad Wilsnack und nach einer Mittagspause mit dem Kremser in die wald- und wasserreiche Umgebung.

Nach Ankunft vor Ort und Begrüßung durch den 1. Vorsitenden Jörg Gröning startete die Gruppe (natürlich in Teckelbegleitung) den Rundgang durch die Burg. Zünftig und stilecht wurde die Geschichte des alten Gemäuers durch einen Hofnarren humorvoll und zum Teil in deftigen althochdeutschen Versen vorgestellt: die älteste noch erhaltene Wasserburg (erstmals erwähnt 1147), nie erobert, vielfache Wechsel der Besitzverhältnisse (weltlich, kirchlich, Lazarett, Ferienlager, Museum), etc. Selbst unsere vierbeinigen Begleiter lauschten überwiegend andächtig und beeindruckt dem informativen Vortrag des Verkleideten.
Im kühlen Burgkeller genossen wir anschließend die verdiente Mittagspause. Hungrige labten sich an schmackhaften Gerichten aus der Burgküche u.a. Fisch aus den nahegelegenen Teichen und Durstige erfrischten sich mit einem ordentlichen Bier aus der burgeigenen Brauerei. Danach waren alle bereit für den zweiten Teil des Ausfluges, eine Rundfahrt in Schritt und Trab mit 2 PS (Kremser) zur Erkundung der Region und der Fischtreppe am Schlatbach. Dieses ist ein engagiertes Projekt u.a. des Brandenburgischen Umweltamtes, welches die Wiederansiedelung von Lachsen und Meerforellen zum Ziel hat. Auch auf dem Nachmittagsexkurs passten Entspannung und Information wieder gut zusammen. Während die Zweibeiner sich über das Projekt informierten hatten unsere Teckel am Schlatbach die Gelegenheit ein erfrischendes Bad sowie eine Schnauze voll Wasser zu nehmen.
Der Wettergott meinte es gut mit uns.
Sanft durchgerüttelt sowie vollgestopft mit Wissen beendeten wir nach zwei Stunden die Exkursion. Nach Kaffee und Kuchen löste sich am späten Nachmittag die Gesellschaft auf.
Gute Gespräche, aufgefrischtes und neues Wissen um unsere geschichtsträchtige und landschaftlich ansprechende Region bleiben in Erinnerung. Schon jetzt planen wir unseren nächsten gemeinsamen Ausflug. Dieser findet in alter Tradition im Herbst statt. Es wird eine ausgedehnte Pilzwanderung in kundiger Begleitung mit anschließendem Grillen und Klönen geben.   
Bis dahin gilt für die ambitionierten Teckelbesitzer unserer Gruppe der Grundsatz arbeiten, trainieren und am Ball bleiben denn die Prüfungsziele im Herbst heißen SfK, SchwhK 20/40 sowie BP.
Jeden ersten Sonntag im Monat treffen sich die Gespanne in Karthan um sich bestmöglich vorzubereiten.

Unser Dank gilt den Mitgliedern unseres Teckelklubs welche dieses frühsommerliche Treffen so liebevoll und erfolgreich organisiert haben.